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DTM Archives | racing.de https://racing.samuraidev.ch/news/dtm/ Motorsport für Driver & Fan Mon, 05 Jun 2023 16:30:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 “Genug gearbeitet”: BMW-Neuling Rast im Schubert-Stallduell bereits im Vorteil? https://racing.samuraidev.ch/genug-gearbeitet-bmw-neuling-rast-im-schubert-stallduell-bereits-im-vorteil/ https://racing.samuraidev.ch/genug-gearbeitet-bmw-neuling-rast-im-schubert-stallduell-bereits-im-vorteil/#respond Mon, 05 Jun 2023 16:30:06 +0000 Beim Auftakt hatte Rene Rast gegen Sheldon van der Linde die Nase vornAlexander Trienitz Vor dem DTM-Saisonauftakt beklagte Rene Rast noch, dass er im ungewohnten BMW M4 GT3 mit Titelverteidiger und Schubert-Teamkollege Sheldon van der Linde noch nicht mithalten kann. Doch in Oschersleben war der BMW-Neuling plötzlich in beiden Qualifyings und im Samstagsrennen bester BMW-Pilot, […]

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Beim Auftakt hatte Rene Rast gegen Sheldon van der Linde die Nase vorn
Beim Auftakt hatte Rene Rast gegen Sheldon van der Linde die Nase vorn
Alexander Trienitz

Vor dem DTM-Saisonauftakt beklagte Rene Rast noch, dass er im ungewohnten BMW M4 GT3 mit Titelverteidiger und Schubert-Teamkollege Sheldon van der Linde noch nicht mithalten kann. Doch in Oschersleben war der BMW-Neuling plötzlich in beiden Qualifyings und im Samstagsrennen bester BMW-Pilot, während er am Sonntag wegen seines Felgenbruchs ausschied.

Hat Rast also den Spieß schon beim Auftakt-Wochenende umgedreht und das Kommando im BMW-Lager übernommen? “Ich bin mit meiner Performance sehr zufrieden”, sagt der 36-Jährige selbstbewusst. “Mein Ziel war von Anfang an, bei meinem ersten Rennen für BMW mit den langjährigen BMW-Werksfahrern mitzuhalten und das habe ich erreicht.”

Besonders mit der Performance im Qualifying sei er “sehr glücklich”, sagt Rast über die Plätze acht und elf. Teamkollege Sheldon van der Linde wurde nur 19. und 15., Marco Wittmann kam mit dem neuen, noch unerfahrenen Project-1-Team beide Male nicht in die Top 20.

Schubert sieht Rast auf Augenhöhe mit van der Linde

“Ich wollte auf dem Level von Sheldon und Marco sein – und das ist mir gelungen”, freut er sich. Das sei “eine Bestätigung für mich, dass ich genug gearbeitet habe”, so Rast bei ‘ran.de’, der auch in Oschersleben seinen Laptop stets dabei hatte, um die Daten zu studieren.

Aber ist Rast inzwischen sogar schneller als van der Linde im Frontmotor-Boliden von BMW oder lag es an den Umständen, dass er besser aussah? Teamchef Torsten Schubert sieht die beiden auf Augenhöhe. “Ich denke, sie sind mittlerweile bei der Pace ebenbürtig”, sagt er im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’.

“Rene hat sich an das Auto gewöhnt. Und mit jedem Rennkilometer lernst du das Auto besser kennen und vor allem den Reifen besser zu verstehen. Weil der Pirelli auch anders ist als die Reifen, die er in den letzten Jahren gefahren hat. Denn er war ja weder im GT-Masters noch in der GT-World-Challenge am Start, wo auch der Pirelli zum Einsatz kam.”

Qualifying-Sektorenzeiten: Rast hatte stets die Oberhand

Auch die Qualifying-Zeiten seien – so Schubert – “sicher vergleichbar”. Rast habe am Sonntag gezeigt, “was mit dem Auto geht”, während van der Linde “in jedem Sektor ein paar Hundertstel liegengelassen” habe.

Ein Vergleich der Sektorenzeiten bei den beiden Qualifyings zeigt, dass Rast stets die Nase vorne hatte gegenüber seinem Teamkollegen, auch wenn man die theoretisch besten Runden heranzieht.

Am Samstag fehlten van der Linde, der durch den Dreher von Maro Engel behindert wurde, 0,337 Sekunden auf Rast. Aber selbst, er seine beste Sektorenzeiten in eine Runde gepackt hätte, wäre Rast immer noch 0,297 Sekunden schneller gewesen, denn auch Rast verlor in seiner schnellsten Runde im ersten Sektor Zeit.

Am Sonntag gelang es Rast hingegen, seine besten Sektoren im schnellsten Umlauf zu absolvieren, während van der Linde in seiner schnellsten Runde nur im letzten Sektor eine persönliche Sektorenbestzeit aufstellte. Rast war im Qualifying um 0,179 Sekunden schneller, mit seiner theoretisch besten Runde hätte van der Linde 0,117 Sekunden verloren.

Schubert: “Sheldon hat die Coolness, das hinzubekommen”

Die Situation erinnert Schubert an das Vorjahr, als Philipp Eng auch oft nah dran war an Sheldon van der Linde, aber langfristig das Nachsehen hatte. “Das ist eine Kopfsache bei Rennfahrern”, sagt Schubert, der selbst auch Rennfahrer ist. “Man setzt sich dann selbst unter Druck – und das macht es nicht einfacher. Dann kommt dazu, dass Sheldon dieses Wochenende auch leicht erkältet war.”

Dennoch traut Schubert seinem 24-jährigen Schützling zu, dass er das Ruder rumreißt. “Sheldon hat die Coolness, das hinzubekommen”, sagt er. “Ähnlich wie Rene bei den Testfahrten die Coolness hatte und die Dinge sehr ruhig und sachlich vorangetrieben hat, ohne sich selbst unter Druck zu setzen. Und jetzt auf den Punkt da war. Das sieht man, wenn alle Sektoren hintereinander grün sind. Das habe ich auch glaube ich nur bei drei Leuten gesehen.”

Man darf nun gespannt sein, wie das Schubert-interne Stallduell weitergeht. Wenn der Plan umgesetzt wird, dann hat Sheldon van der Linde in Zandvoort eine Verschnaufpause, da Rast laut seinem Vertrag das Formel-E-Rennen in den USA absolvieren muss und. Als Ersatz wurde BMW-Werksfahrer Dries Vanthoor nominiert. Eine gute Gelegenheit für den Südafrikaner, Boden gutzumachen.

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Nach Vierfachsieg: Konkurrenz ätzt bereits über “Porsche-Cup” in der DTM https://racing.samuraidev.ch/nach-vierfachsieg-konkurrenz-atzt-bereits-uber-porsche-cup-in-der-dtm/ https://racing.samuraidev.ch/nach-vierfachsieg-konkurrenz-atzt-bereits-uber-porsche-cup-in-der-dtm/#respond Mon, 05 Jun 2023 08:30:43 +0000 Ungewohnter DTM-Anblick: Fünf Porsche beim Start auf den ersten sieben PlätzenAlexander Trienitz Teamchef Gottfried Grasser, dessen Pilot Clemens Schmid beim DTM-Sonntagsrennen im Lamborghini hinter vier Porsche-Fahrern auf Platz fünf kam, spricht nach dem Auftakt in Oschersleben aus, was sich viele denken. “Clemens war am Sonntag fahrerisch absolut erstklassig. Er war nicht nur der schnellste Lamborghini-Fahrer, […]

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Ungewohnter DTM-Anblick: Fünf Porsche beim Start auf den ersten sieben Plätzen
Ungewohnter DTM-Anblick: Fünf Porsche beim Start auf den ersten sieben Plätzen
Alexander Trienitz

Teamchef Gottfried Grasser, dessen Pilot Clemens Schmid beim DTM-Sonntagsrennen im Lamborghini hinter vier Porsche-Fahrern auf Platz fünf kam, spricht nach dem Auftakt in Oschersleben aus, was sich viele denken.

“Clemens war am Sonntag fahrerisch absolut erstklassig. Er war nicht nur der schnellste Lamborghini-Fahrer, er hat bis auf die Porsche-Armada auch das gesamte Feld hinter sich gelassen. Für mich hat er heute die DTM gewonnen, nur eben nicht den Porsche-Cup.”

War der neue 911 GT3 R am Sonntag im Vergleich zur Konkurrenz von Lamborghini, Ferrari, Mercedes-AMG, Audi und BMW durch die Balance of Performance (BoP) begünstigt? Und war das die Ursache für die starke Performance?

“Man hätte wissen können, dass Porsche sehr überlegen ist”

Auch Torsten Schubert, Chef des gleichnamigen BMW-Meisterteams aus Oschersleben, hätte sich vom Heimspiel mehr erhofft – und kann nicht nachvollziehen, dass die Porsche-Stärke den Verantwortlichen nicht auffiel.

“Man hat ein bisschen wenig gemacht am Wochenende”, verweist er darauf an, dass der Porsche auch von den BoP-Änderungen nach dem Samstags-Qualifying, die Lamborghini und Ferrari einbremsten, nicht betroffen war. “Wer die Testfahrten verfolgt hat, der hätte wissen können, dass Porsche sehr überlegen ist.”

Schubert: “Hätten die Porsche-Zeiten nie fahren können”

Eine Anspielung auf die Bestzeit von Toksport-WRT-Porsche-Pilot Christian Engelhart, die dieser beim Privattest eine Woche vor dem Saisonauftakt aufgestellt hatte. Der Sonntagssieger fuhr 1:21.603 und war damit neben Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer, dem über drei Zehntel fehlten, der einzige unter 1:22.

Zum Vergleich: Selbst die beiden Poleposition-Zeiten durch SSR-Lamborghini-Pilot Franck Perera (1:21.370) und Manthey-EMA-Porsche-Fahrer Thomas Preining (1:21.347) waren um nur drei Zehntel schneller, obwohl am Wochenende deutlich mehr Gummi auf der Strecke war.

“Sie sind auch in den Freien Trainings im Longrun durchgängig Zeiten gefahren, die wir nie hätten fahren können”, sagt Schubert, der als Wochenend-Highlight Platz Platz fünf am Samstag durch Rene Rast zu Buche stehen hat.

Besser vorbereitet? So reagiert man im Porsche-Lager

Im Porsche-Lager versteht man jedoch die Aufregung über das beste Ergebnis der Marke in der DTM-Geschichte nicht. “Ich würde nicht sagen, dass wir dominant waren, was das Tempo angeht”, sagt Toksport-WRT-Überraschungsmann Tim Heinemann, der nach zwei zweiten Plätzen in der Meisterschaft führt.

“Es ist eher die Frage, wie gut Porsche und die Teams aussortiert waren. Wir haben uns intensiv vorbereitet. Und Porsche hilft uns sehr. Das hat heute allen Teams geholfen.”

Teamkollege Engelhart stimmt zu: “Wir waren hier nicht nur einmal, sondern zweimal testen. Wir haben uns intensiv auf dieses Wochenende vorbereitet. Da gab es schon sehr viel Wissen, bevor wir hierhergekommen sind.” Zudem passe die winkelige Strecke einfach zum Konzept des wendigen Heckmotor-Boliden: “Schon für den 991 war das eine sehr gute Strecke.”

Schubert warnt vor nächster Porsche-Show

Was er zu Torsten Schuberts Aussage sagt, die BoP-Verantwortlichen hätten nach seiner Test-Bestzeit die Zeichen früher erkennen müssen, dass Porsche überlegen ist? “Wir sind am Rennwochenende die gleichen Zeiten gefahren wie beim Test”, sagt er.

“Das war die Wahrheit. Ich frage mich eher bei den anderen, wie das geht, dass sie beim Test deutlich langsamer waren und jetzt auf einmal schnell sind.” Nun müsse man dafür sorgen, dass “wir uns auch auf die nächsten Rennen so gut wie möglich vorbereiten, denn man kann nicht auf jede Strecke so aussortiert kommen wie hier”, sagt der Porsche-Routinier.

Schubert fürchtet hingegen auch beim Gastspiel in den Niederlanden starken Gegenwind aus dem Hause Porsche. “Auch Zandvoort ist eine Strecke, auf der der Porsche nicht schlecht geht”, verweist er vor allem auf die winkeligen Passagen. “Davon gibt es dort doch ein paar, zum Glück aber auch langgezogene Kurven.”

Der Ball liegt seiner Meinung nach nun bei der SRO: “Ich hoffe schon, dass sie sich das anschauen, damit dieses Ungleichgewicht endet. Lamborghini und Porsche sind einfach zu stark. Und Ferrari ist ganz schwer einzuschätzen nach diesem Wochenende.”

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Hardcore-Programm für Grasser-Team: Acht Rennwochenenden in acht Wochen https://racing.samuraidev.ch/hardcore-programm-fur-grasser-team-acht-rennwochenenden-in-acht-wochen/ https://racing.samuraidev.ch/hardcore-programm-fur-grasser-team-acht-rennwochenenden-in-acht-wochen/#respond Mon, 05 Jun 2023 08:30:42 +0000 Aus Zeitnot hatte Grasser in Oschersleben auch die GTWCE-Boliden mit dabeiGruppe C Photography Viele DTM-Teams erlebten aktuell durch Langstrecken-Highlights wie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das eine Woche vor dem DTM-Auftakt in Oschersleben über die Bühne ging, eine enorme Belastung. Einen besonderen Kraftakt muss aber das Lamborghini-Team Grasser bewältigen: In acht Wochen stehen acht Rennwochenenden […]

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Aus Zeitnot hatte Grasser in Oschersleben auch die GTWCE-Boliden mit dabei
Aus Zeitnot hatte Grasser in Oschersleben auch die GTWCE-Boliden mit dabei
Gruppe C Photography

Viele DTM-Teams erlebten aktuell durch Langstrecken-Highlights wie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das eine Woche vor dem DTM-Auftakt in Oschersleben über die Bühne ging, eine enorme Belastung. Einen besonderen Kraftakt muss aber das Lamborghini-Team Grasser bewältigen: In acht Wochen stehen acht Rennwochenenden auf dem Programm.

“Wir haben uns dieses Jahr mit Engagements in drei der härtesten GT3-Serien weltweit einiges vorgenommen und der Kalender ist zum Saisonstart absolut gnadenlos”, verweist Grasser auf die Engagements in der DTM, in der GT-World-Challenge Europe (GTWCE) und im ADAC GT Masters.

“Wir sind seit Mitte Mai auf Achse und werden erst nach dem DTM-Wochenende auf dem Nürburgring im Juli wieder nach St. Margarethen in die Heimat zurückkehren.”

Oschersleben – Spa – Oschersleben in einer Woche

Als die 20-köpfige Truppe aus Österreich mit zwei Trucks vergangene Woche in Oschersleben eintraf, hatte man neben den zwei DTM-Autos auch die zwei GT-World-Challenge-Boliden im Gepäck, die neben dem Truck geparkt waren.

Zu diesem Zeitpunkt war man bereits eine Woche unterwegs: Denn am 16. Mai hatte sich das Team mit den vier Huracan GT3 Evo2 auf den Weg nach Oschersleben gemacht, wo am 17. Mai der letzte Privattest für die DTM-Saison 2023 stattfand.

Dann ging es weiter nach Spa-Francorchamps, um am 23. und 24. Mai am zweitägigen Prolog – also dem offiziellen Test – für das 24-Stunden-Rennen in den Ardennen teilzunehmen. Nur einen Tag später schlug man schon wieder in Oschersleben seine Zelte auf, wo es am 25. Mai mit dem ersten Donnerstag-Test der DTM unmittelbar vor dem Auftakt-Wochenende weiterging.

Mechaniker-Unfall bei starkem DTM-Auftakt

Dabei erlebte die Truppe von Gottfried Grasser Licht und Schatten: Rookie Mick Wishofer sorgte am Samstag mit Platz vier im Qualifying für eine Überraschung, im Rennen geriet aber ein Mechaniker beim Boxenstopp mit den Händen in das sich wegen eines Elektrikproblems drehende Hinterrad. Zum Glück wurde er nur leicht verletzt, Wishofer schied aus.

Am Sonntag dann die Entschädigung: Clemens Schmid trumpfte mit Startplatz drei groß auf und rettete im Rennen Platz fünf hinter vier Porsche-Piloten – noch vor dem besten SSR-Markenkollegen Mirko Bortolotti, der im Vorjahr für Grasser fuhr.

“Ein derart strammes Programm ist für die Crew eine große Belastung, und Erfolgserlebnisse wie am vergangenen Wochenende sind unser Treibstoff”, sagt der Teamchef. “Diese Erlebnisse motivieren uns, immer weiter Vollgas zu geben – und darauf kommt es in diesem Sport an.”

Noch am Sonntagabend nahm das Team die 1.400 Kilometer lange Reise nach Südfrankreich in Angriff, wo dieses Wochenende der zweite GTWCE-Lauf der Saison in Le Castellet auf dem Programm steht, bei dem das Team unter anderem mit DTM-Stammfahrer Schmid im Silver-Cup antritt.

Sieben weitere Rennveranstaltungen bis Mitte Juli

Bis Mitte Juli stehen noch sieben weitere Rennveranstaltungen und zusätzliche Testfahrten auf dem Programm. Der Fahrplan für die österreichische Mannschaft: In einer Woche steigt der Auftakt in die ADAC-GT-Masters-Saison im Rahmen des von Porsche veranstalteten “Festival of Dreams” in Hockenheim. Das Grasser-Team ist mit einem Lamborghini, Werksfahrer Marco Mapelli und Teampartner Benjamin Hites am Start.

Dann geht es sofort nach Zandvoort, wo am 13. Juni einer der wegen der Lärmschutz-Einschränkungen raren Testtage auf dem Programm steht. Von 23. bis 25. Juni findet auf dem Dünenkurs das zweite DTM-Wochenende der Saison statt, ehe es direkt nach Spa-Francorchamps zum traditionsreichen 24-Stunden-Rennen geht.

Auch danach hält sich die Regenerationszeit in Grenzen, denn eine Woche später steigt bereits das DTM-Saison-Highlight auf dem Norisring, bei dem das Grasser-Team durch die ADAC-GT-Masters-Rennen im Rahmenprogramm auch noch mit einer Doppelbelastung konfrontiert ist.

Und als wäre das noch nicht genug, geht es eine Woche von 14. bis 16. Juli später mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring im Rahmen des Truck-Grand-Prix weiter.

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David Schumacher nach Qualifying-Highlight: “Großen Schritt gemacht” https://racing.samuraidev.ch/david-schumacher-nach-qualifying-highlight-grossen-schritt-gemacht/ https://racing.samuraidev.ch/david-schumacher-nach-qualifying-highlight-grossen-schritt-gemacht/#respond Mon, 05 Jun 2023 08:30:40 +0000 Trotz Ausritt am Samstag zeigte David Schumacher eine ermutigende LeistungSpeedpictures David Schumacher hat sich für die DTM-Saison 2023 vorgenommen, den nächsten Schritt zu machen und sich weiterzuentwickeln. Beim Auftakt in Oschersleben hatte er allerdings mit dem Mercedes-AMG GT3 zu kämpfen, der der Konkurrenz hinterherhinkte. Dennoch hat der Winward-Pilot das Gefühl, sich im Vergleich zur Vorsaison […]

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Trotz Ausritt am Samstag zeigte David Schumacher eine ermutigende Leistung
Trotz Ausritt am Samstag zeigte David Schumacher eine ermutigende Leistung
Speedpictures

David Schumacher hat sich für die DTM-Saison 2023 vorgenommen, den nächsten Schritt zu machen und sich weiterzuentwickeln. Beim Auftakt in Oschersleben hatte er allerdings mit dem Mercedes-AMG GT3 zu kämpfen, der der Konkurrenz hinterherhinkte. Dennoch hat der Winward-Pilot das Gefühl, sich im Vergleich zur Vorsaison verbessert zu haben – vor allem im Qualifying zum ersten Rennen.

“Dass wir im Qualifying [am Samstag] der schnellste Mercedes waren, hat noch einmal gezeigt, dass ich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe”, sagt der 21-Jährige gegenüber ‘ran.de’ und lobte gleichzeitig die “bessere” Teamarbeit im Winward-Rennstall.

Im Qualifying fuhr Schumacher auf Platz 16 und war damit am Samstag der bestplatzierte Mercedes im Feld. Trotz der Mercedes-Schwierigkeiten bestätigte er damit seine gute Form von den Testfahrten, als seine Zeiten im Bereich von Teamkollege und Vizemeister Lucas Auer lagen.

AMG-DTM-Chef lobt Schumachers “Mega-Qualifying-Leistung”

“Das war eine Mega-Qualifying-Leistung von David”, lobt AMG-DTM-Sportdirektor Thomas Jäger den Youngster im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’. “Er hat wirklich abgeliefert – und das hat mich sehr für ihn gefreut.”

Die Tatsache, dass auch Rookie Jusuf Owega an der Seite von Maro Engel bei Landgraf als Achter am Sonntag glänzte und das beste AMG-Ergebnis des Wochenendes lieferte, sieht er als Bestätigung für die eigene Herangehensweise.

“Es freut mich sehr, dass unsere Junioren so gut abgeschnitten haben. Es war unser Konzept, einen Jungen zu einem erfahrenen Profi zu setzen, damit er möglichst viel aufsaugen kann und möglichst nah dran ist. Und das ist wirklich aufgegangen.”

“Das war ein völlig verkorkstes Rennen”

Im Rennen schlug dann der Fehlerteufel zu: Erst kam Schumacher kurz von der Strecke ab, was ihn einige Positionen kostete. Dann hagelte es noch eine Strafe in Form einer Strafrunde, weil die Crew gegen die Regel verstieß, dass die Räder vor dem Stopp gehalten werden müssen.

“Das war heute ein völlig verkorkstes Rennen. Wir werden alles genau aufarbeiten und morgen hoffentlich besser aufgestellt sein”, kommentiert der 21-Jährige das Auftaktrennen gewohnt selbstkritisch.

Erste Punkte für Schumacher in der DTM

Am Sonntag sollte der Wahl-Salzburger dann seine ersten Punkte in der DTM holen. Im Qualifying war er mit Platz 16 zwar diesmal nicht der beste Mercedes im Feld, doch im Rennen lief es auf dem 3,6 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Magdeburg deutlich besser als am Vortag.

Schumacher lieferte sich im zweiten Rennen über eine Stunde lang harte Kämpfe mit der Konkurrenz und brachte seinen Mercedes-AMG GT3 als 13. in die Punkteränge. In der Gesamtwertung liegt der 21-Jährige damit nach zwei Rennen auf Rang 17. Drei Punkte sammelte der Sohn von Ralf Schumacher am Sonntag. Von der Härte des Rennens war David Schumacher nicht überrascht, denn die DTM bietet ein hohe Wettbewerbsdichte.

“Ein bisschen Berührung gehört dazu”, so der Youngster. “Die ersten DTM-Punkte sind schön, aber insgesamt war unsere Pace nicht stark genug, um ganz vorne mitzufahren.” In einer Woche startet Schumacher gemeinsam mit Marius Zug und Miklas Born bei der Langstreckenserie der GT-World-Challenge Europe in Le Castellet. Das nächste DTM-Rennen findet am 24. und 25. Juni auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden statt.

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Ausgereiftes Auto als Nachteil? Wie Mercedes-AMG den DTM-Fehlstart erklärt https://racing.samuraidev.ch/ausgereiftes-auto-als-nachteil-wie-mercedes-amg-den-dtm-fehlstart-erklart/ https://racing.samuraidev.ch/ausgereiftes-auto-als-nachteil-wie-mercedes-amg-den-dtm-fehlstart-erklart/#respond Thu, 01 Jun 2023 15:30:07 +0000 Zahnlose “Mamba”: AMG kam beim DTM-Auftakt in Oschersleben unter die RäderGruppe C Photography Die Enttäuschung war im Mercedes-AMG-Lager nach dem DTM-Auftakt in Oschersleben groß – und die Erleichterung, als der Schrecken ein Ende hatte. “Ich freue mich jetzt auf Zandvoort, weil viel schlimmer als dieses Wochenende kann es fast nicht mehr werden”, seufzt DTM-Sportdirektor Thomas […]

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Zahnlose "Mamba": AMG kam beim DTM-Auftakt in Oschersleben unter die Räder
Zahnlose “Mamba”: AMG kam beim DTM-Auftakt in Oschersleben unter die Räder
Gruppe C Photography

Die Enttäuschung war im Mercedes-AMG-Lager nach dem DTM-Auftakt in Oschersleben groß – und die Erleichterung, als der Schrecken ein Ende hatte. “Ich freue mich jetzt auf Zandvoort, weil viel schlimmer als dieses Wochenende kann es fast nicht mehr werden”, seufzt DTM-Sportdirektor Thomas Jäger im Gespräch mit ‘ Motorsport-Total.com’.

Die Zahlen sprachen für sich: Am Samstag schaffte es Mercedes-AMG im Qualifying nicht in die Top 15, im Rennen wurde Maro Engel farbloser 13. Am Sonntag gelang ihm im Qualifying Platz acht, im Rennen wurden Teamkollege Jusuf Owega als Highlight des Wochenendes ebenfalls Achter.

“Es hat jeder gesehen, dass nicht mehr Performance im Auto war”, ärgert sich Jäger. “Die Ausgangslage war schon nicht rosig, aber dass es so schlimm wird, hatte ich nicht erwartet. Denn normalerweise ist die BoP der SRO ja ganz gut, da gab es nie was zu meckern.”

Klasse des Feldes als “absolute Härteprüfung”

Auch Ulrich Fritz – Teamchef des Mercedes-AMG-Teams HRT, das in Oschersleben überhaupt nicht in Schuss kam – äußerte sich am Samstagabend kritisch über die Einstufung der Boliden mit der üblicherweise zuverlässigen Balance of Performance (BoP) von GT3-Erfinder Stephane Ratel.

“Man kann sich dafür rühmen, dass fünf Marken in den Top 5 waren#AND#quot. Aber man vergisst dabei, dass der Beste der sechsten Marke 16. war”, relativiert Fritz. “Da muss man nochmal ran.” Die nicht ganz treffsichere Einstufung führt er darauf zurück, dass “durch die Klasse des Feldes in der DTM ein, zwei Zehntel massiv viel ausmachen. Wir haben hier die besten Teams und Fahrer. Das ist die absolute Härteprüfung.”

Aber warum war ausgerechnet Mercedes-AMG beim DTM-Auftakt von der Rolle? “Das liegt an den neuen Autos”, sagt Jäger. Mit dem Ferrari 296 GT3 und dem aktuellsten Porsche 911 GT3 R haben zwei Hersteller neue Fahrzeuge gebracht, während Lamborghini für den Huracan GT3 ein Update-Paket lieferte.

Warum war Mercedes so schwach? “Liegt an neuen Autos”

Die Stärke der SRO-BoP sei, “dass so viele Daten von so vielen Herstellern vorliegen”, verweist er auf die Tatsache, dass der französische Dienstleister weltweit die meisten GT3-Serien beliefert und daher einen riesigen Datenpool hat. “Aber das ist bei den neuen Autos schwer einzuschätzen, wenn nicht genügend Events gefahren sind.”

Außerdem sehe man “bei einem neuen Auto im Laufe der Saison immer eine Entwicklung. Das muss man richtig antizipieren. Es ist schwer zu sagen, wie fertig entwickelt das Auto ist und wie viel Performance noch über das Set-up kommt. In der Phase befinden wir uns jetzt.”

Dazu kommt, dass auch das Audi-Update und der BMW M4 GT3 erst ein Jahr alt sind. Der Mercedes-AMG GT3, der im Jahr 2020 sein letztes Update erhielt, ist hingegen mit Abstand das ausgereifteste aller GT3-Autos in der DTM.

“Das Auto ist bekannt, wir haben keine neuen Teile im Auto”, erklärt er. “Und wir haben die gleichen Teams und Fahrer. Das ist die Grundlinie, die Verlässlichkeit bietet.”

Tatsächlich waren am Samstag beim Qualifying vor allem Lamborghini und Ferrari bärenstark, worauf die SRO mit zehn Kilogramm Ballast für die zwei neuen Fahrzeuge reagierte. Mercedes durfte hingegen 15 Kilogramm ausladen. Der ebenfalls neue Porsche blieb unberührt – am Sonntag folgte ein Vierfachsieg. Im Audi-Lager war die Stimmung am nach Platz sieben durch Ricardo Feller ebenfalls gedämpft.

Trugschluss durch zweitschnellste Rennrunde von Engel?

Aber wurde Mercedes-AMG auch nach der BoP-Korrektur am Samstag vor dem Rennen zu stark eingeschätzt? Jäger ist der festen Überzeugung – und führt das darauf zurück, dass Landgraf-Mercedes-Pilot Maro Engel im ersten Rennen mit frischen Reifen die zweitschnellste Runde hinknallte, nur 0,013 Sekunden hinter der schnellsten Rennrunde von Bernhard-Porsche-Pilot Ayhancan Güven.

“Wenn man freie Bahn hat und den Peak der Reifen nutzen kann, holst du mehr Zeit als im Verkehr. Deswegen war das Bild verschwommen und wir haben am Samstag mit Engel und Owega besser ausgeschaut als wir sind. Das waren keine vergleichbaren Bedingungen.”

Jetzt klammert sich Jäger vor dem zweiten Wochenende in Zandvoort an die Hoffnung, dass die SRO die BoP an den ersten drei Wochenenden jeweils bis Samstagabend nachjustieren darf. “Sonst wären wir komplett lost”, sagt er. “Grundsätzlich waren wir dort immer ganz gut. Und ich denke, dass man jetzt ein klares Bild hat und es dann eine Einstufung geben wird, bei der alle wettbewerbsfähig sind.”

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DTM-Sensationsmann Tim Heinemann: “Habe 90 Prozent am Simulator gelernt” https://racing.samuraidev.ch/dtm-sensationsmann-tim-heinemann-habe-90-prozent-am-simulator-gelernt/ https://racing.samuraidev.ch/dtm-sensationsmann-tim-heinemann-habe-90-prozent-am-simulator-gelernt/#respond Wed, 31 May 2023 13:30:07 +0000 Spektakulärer Fahrstil: Tim Heinemann beeindruckte in Oschersleben die DTMGruppe C Photography Der 25-jährige Rookie und Sim-Racer Tim Heinemann führt nach seinem ersten DTM-Wochenende sensationell die Meisterschaft an – und beeindruckte in Oschersleben nicht nur mit zwei zweiten Plätzen, sondern auch mit abgebrühten Überholmanövern. Das Rüstzeug dafür hat sich der zweimalige DTM-Trophy-Champion laut eigenen Angaben nicht […]

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Spektakulärer Fahrstil: Tim Heinemann beeindruckte in Oschersleben die DTM
Spektakulärer Fahrstil: Tim Heinemann beeindruckte in Oschersleben die DTM
Gruppe C Photography

Der 25-jährige Rookie und Sim-Racer Tim Heinemann führt nach seinem ersten DTM-Wochenende sensationell die Meisterschaft an – und beeindruckte in Oschersleben nicht nur mit zwei zweiten Plätzen, sondern auch mit abgebrühten Überholmanövern. Das Rüstzeug dafür hat sich der zweimalige DTM-Trophy-Champion laut eigenen Angaben nicht in seinen gerade mal fünf Jahren im Motorsport angeeignet.

“Der Simulator hat mich dort hingebracht, wo ich jetzt bin – und nicht die Jahre dazwischen”, stellt der Toksport-WRT-Porsche-Piloten klar. “Das hat mich als Fahrer geschmiedet. Sicher 90 Prozent von dem, wie ich heute fahren kann, habe ich am Simulator gelernt.”

Heinemann ist der erste Pilot überhaupt, der es aus dem Simulator in die DTM geschafft hat, worauf er – wie die Aufschrift “From Sim to DTM” auf seinem Porsche zeigt – sichtlich stolz ist.

“Wettbewerbe haben mir richtig geholfen”

Dabei hatte es im Winter noch danach ausgesehen, als würde er den Sprung wieder nicht schaffen. Aber wieso ist Heinemann dank seiner Karriere als Sim-Racer – er fährt seit dem Altern von elf Jahren virtuelle Rennen – so gut auf die DTM vorbereitet?

“Man hört oft über das Streckenlernen – dass man weiß, wo es links und rechts langgeht und wo die Bremspunkte sind. Das sind für mich die Basics, die man sich über Onboard-Videos aneignen kann”, holt Heinemann, der 2015 seinen ersten Test in einem realen Rennauto absolvierte und seit 2018 Autorennen fährt, im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’ aus.

“Richtig geholfen hat es mir aber, an Wettbewerben teilzunehmen”, verrät er. “Das empfehle ich jedem, ob Anfänger oder Profirennfahrer, weil man Dinge lernt, die man selbst an einem Testtag im realen Auto nicht lernen kann: Verkehrsmanagement, wie verhalte ich mich beim Rennstart, wie funktioniert ein Super-Pole-Format, wenn die eine Runde sofort passen muss.”

“Konnte mich in Auto setzen und war sofort da”

Die nötige Rennintelligenz und auch die Boxenstopps habe er sich am Simulator angeeignet, was nun Früchte trage. “Das habe ich alles schon gemacht, bevor ich im echten Rennauto gesessen bin”, sagt er.

“Und deswegen fiel mir das nie schwer – ob beim 24-Stunden-Rennen oder in der DTM-Trophy. Man hat das im Hinterkopf. Ich konnte mich in das Auto reinsetzen und war sofort da. Das ist es, was mich ausmacht und mich nach vorne gebracht hat.”

Schnell sei er beim Sim-Racing von Anfang an gewesen. Er habe aber relativ früh gemerkt, dass das alleine auch in der virtuellen Welt nicht reicht. “Für mich war es ein Sprungbrett, und ich habe von Anfang an versucht, meine fahrerischen Qualitäten zu verbessern und an mir selber zu feilen”, erzählt er.

“Jeder, der Sim-Racing kritisiert, hat keine Ahnung”

Dass das Sim-Racing von manchen Vertretern der älteren Generation im Motorsport noch immer nicht ganz ernst genommen wird, stößt bei Heinemann auf absolutes Unverständnis. “Jeder, der sich über das Sim-Racing kritisch äußert oder meint, das sei kein richtiges Racing, hat absolut keine Ahnung”, findet Heinemann klare Worte.

“Es gibt Wettbewerbe, da liegen nicht wie in der DTM 27 Autos innerhalb von einer Sekunde, sondern 1.000 Autos. Die Dichte ist viel höher als im normalen Motorsport”, ist er überzeugt.

“Wer da schnell ist, ist nicht automatisch auch im echten Rennauto schnell. Manche Fahrer können das adaptieren, andere nicht. Es gibt aber sogar Fahrer, die gar nicht in den echten Motorsport wollen, weil die Fahrerqualität im Sim-Racing so hoch ist. Mittlerweile kann man damit Geld verdienen.”

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DTM-Training Oschersleben: Schubert-BMW bei Reifenpoker an der Spitze https://racing.samuraidev.ch/dtm-training-oschersleben-schubert-bmw-bei-reifenpoker-an-der-spitze/ https://racing.samuraidev.ch/dtm-training-oschersleben-schubert-bmw-bei-reifenpoker-an-der-spitze/#respond Tue, 30 May 2023 16:30:07 +0000 Rene Rast am Limit: Der BMW-Neuling sorgt für eine Schubert-DoppelführungAlexander Trienitz Freitag-Training beim Saisonauftakt in Oschersleben – und der Poker für die DTM-Saison hat bereits begonnen: Denn bei den zwei 45-minütigen Sessions, bei denen Schubert-BMW-Champion Sheldon van der Linde in 1:21.960 bei rund 20 Grad Lufttemperatur die Tagesbestzeit aufstellte, haben manche Teams bewusst nur einen […]

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Rene Rast am Limit: Der BMW-Neuling sorgt für eine Schubert-Doppelführung
Rene Rast am Limit: Der BMW-Neuling sorgt für eine Schubert-Doppelführung
Alexander Trienitz

Freitag-Training beim Saisonauftakt in Oschersleben – und der Poker für die DTM-Saison hat bereits begonnen: Denn bei den zwei 45-minütigen Sessions, bei denen Schubert-BMW-Champion Sheldon van der Linde in 1:21.960 bei rund 20 Grad Lufttemperatur die Tagesbestzeit aufstellte, haben manche Teams bewusst nur einen der zwei frischen Reifensätze genutzt.

Der Coup: Der zweite frische Reifensatz kann bei einem der kommenden Wochenenden am Freitag genutzt werden, denn nach dem Auftakt gibt es nur noch einen frischen Reifensatz am Freitag – und auf manchen Strecken kaum Testmöglichkeiten oder Donnerstag-Tests wie in Oschersleben, wo im Vorfeld viel getestet wurde.

Ein Team, das in den Freien Trainings mit Sicherheit beide frischen Reifensätze genutzt hat, ist die BMW-Meistertruppe Schubert aus Oschersleben. Denn van der Linde und sein neuer Teamkollege Rene Rast fuhren in der zweiten Session im M4 GT3 die zwei schnellsten Zeiten des Tages.

Schubert-BMW-Piloten nutzen beide Reifensätze

Rast fehlten auf Sheldon van der Linde, der den Boliden deutlich besser kennt, 0,143 Sekunden . Die drittbeste Zeit gelang dem erfahrenen Attempto-Audi-Pilot Mattia Drudi, der seine erste DTM-Saison bestreitet, mit 0,148 Sekunden Rückstand.

Auch der Italiener nutzte in der zweiten Session einen frischen Satz, denn das ohnehin schon nachträglich vom ADAC akzeptierte Attempto-Team erhielt seine DTM-Boliden erst spät, wodurch man gar keine Testfahrten absolvieren konnte.

Bester Lamborghini-Pilot war überraschend Grasser-Rookie Mick Wishofer (+0,172) auf Platz vier, bester Porsche-Mann war Toksport-WRT-Pilot Christian Engelhart (+0,353) auf Platz sieben und schnellster Ferrari-Fahrer war Jack Aitken (+0,355) auf Rang acht.

Reifensparen bei Mercedes-AMG, zweite Session ohne Auer

Auf dem Papier war der Mercedes-AMG GT3 das langsamste Auto: Winward-Pilot David Schumacher (+0,452) wurde im Tagesklassement Zehnter. Ihm gelang die AMG-Topzeit schon im ersten Training , was darauf hindeutet, dass vor allem die Teams der Marke mit dem Stern im zweiten Training keinen zweiten Reifensatz nutzten.

Das tat auch Lucas Auer, allerdings nicht ganz freiwillig: Der österreichische Winward-Pilot, der im ersten Training direkt hinter seinem Teamkollegen Schumacher Dritter wurde, fuhr in der zweiten Session keine einzige Runde. “Wir hatten ein Problem mit dem Funk, das wir erst mal beheben wollten”, sagt Teamchef Christian Hohenadel auf Nachfrage von ‘Motorsport-Total.com’. “Es wäre ein Problem, wenn das morgen nicht funktioniert.”

Weit zurück lagen die beiden HRT-Piloten: Arjun Maini fuhr mit 0,731 Sekunden Rückstand als 19. des Tages die Topzeit des Teams, Luca Stolz fehlten auf Platz 25 gar 0,960 Sekunden auf van der Lindes Bestzeit. Wie von ‘Motorsport-Total.com’ schon am Vortag berichtet, trifft der Crash von Stolz beim Donnerstag-Test das HRT-Team besonders hart.

HRT-Probleme setzen sich nach Donnerstag-Crash fort

Denn die Truppe hatte als eines von wenigen Teams nicht privat in Oschersleben getestet und kam beim Stolz-Auto nicht in den Genuss der vier frischen Reifensätze. “Wir mussten den Motor wechseln, weil dieser richtig kaputt war”, sagt HRT-Teamchef Ulrich Fritz im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’. “Die Mechaniker haben bis um vier Uhr gearbeitet.”

Doch auch am Freitag hatte der Unfall noch Nachwirkungen. “Das ist das Blödeste, was uns passieren konnte”, ärgert sich Fritz. “Denn während die anderen die frischen Reifen für das Set-up nutzen konnten, mussten wir Funktionstests mit dem Auto durchführen.” Auch im zweiten Training war Stolz aber nur 0,240 Sekunden schneller als in der ersten Session. Man darf gespannt sein, ob die Truppe den Rückstand aufholen kann.

Warum war Engelhart vor einer Woche viel schneller?

Was die Zeiten wert sind? Die Tatsache, dass Toksport-WRT-Porsche-Pilot Engelhart beim Test vor einer Woche in Oschersleben sogar 1:21.603 fuhr, deutet darauf hin, dass es noch schneller geht. Damals war es allerdings kühler, was die Motorleistung verbessert.

Zudem war zu diesem Zeitpunkt die Balance of Performance noch nicht veröffentlicht, was möglicherweise beim neuen Porsche 911 GT3 R dazu geführt hatte, dass man nicht die gleichen Einstellungen wie die anderen Teams genutzt hat.

Ein Bluff ist aber auch nicht komplett auszuschließen, da die Balance of Performance an den ersten drei Wochenenden noch bis zum Samstagabend geändert werden darf. Am Samstag wird es dann endlich ernst: Um 9:45 Uhr steigt das erste Qualifying, um 13:30 Uhr das erste Rennen der Saison .

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Felgenbruch bei Rene Rasts BMW: Lag es wirklich an der Berührung mit Engel? https://racing.samuraidev.ch/felgenbruch-bei-rene-rasts-bmw-lag-es-wirklich-an-der-beruhrung-mit-engel/ https://racing.samuraidev.ch/felgenbruch-bei-rene-rasts-bmw-lag-es-wirklich-an-der-beruhrung-mit-engel/#respond Tue, 30 May 2023 12:30:06 +0000 Bei Rene Rasts BMW M4 GT3 brach in Oschersleben die Felge – aber warum?Markus Toppmöller Der Felgenbruch bei Rene Rasts Schubert-BMW in der achten Runde des DTM-Sonntagsrennens in Oschersleben wirft Fragen auf. Der Bruch passierte rechts hinten, während die heftige Berührung mit Landgraf-Mercedes-Pilot Maro Engel, die im TV zu sehen war, die linke Seite des […]

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Bei Rene Rasts BMW M4 GT3 brach in Oschersleben die Felge - aber warum?
Bei Rene Rasts BMW M4 GT3 brach in Oschersleben die Felge – aber warum?
Markus Toppmöller

Der Felgenbruch bei Rene Rasts Schubert-BMW in der achten Runde des DTM-Sonntagsrennens in Oschersleben wirft Fragen auf. Der Bruch passierte rechts hinten, während die heftige Berührung mit Landgraf-Mercedes-Pilot Maro Engel, die im TV zu sehen war, die linke Seite des M4 GT3 betraf.

“Das war ganz überraschend”, so Rast bei ‘ran.de’ über den Zwischenfall. “Ich hatte natürlich in den ersten Runden ein paar Kontakte mit anderen Autos. Es kann sein, dass die Felge davon schon einen kleinen Riss hatte oder gebrochen ist. Aber dass das Rad dann so abbricht, mitten in einer schnellen Kurve, das habe ich auch noch nie so erlebt.”

Wie er sich dabei gefühlt habe? “Ein bisschen hilflos”, so Rast. “Du kannst nicht mehr viel machen, außer Passagier sein. Aber zum Glück haben wir da viel Auslaufzone. Von dem her ist nichts passiert.”

BMW untersucht Rast-Felge in München

Später stellte Rast klar, dass die Berührungen nicht nur die linke Seite betrafen: “Da war in der ersten Runde auch rechts ein Kontakt – auch mit Maro.”

Auch BMW-Motorsportleiter Andreas Roos vermutet, dass es einen Zusammenhang gibt. Und verspricht auf Nachfrage: “Wir werden die Felge in den nächsten Tagen in München genau analysieren, um herauszufinden, was die Ursache war.”

BMW-Felgenbruch schon eine Woche vor Rast-Zwischenfall?

Interessant ist, dass laut Informationen von ‘Motorsport-Total.com’ die Felgen des M4 GT3 bei BMW tatsächlich seit etwas mehr als einer Woche im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Denn beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife soll es am 21. Mai beim Boliden der BMW-Junioren Max Hesse, Dan Harper und Neil Verhagen ebenfalls zu einem Felgenbruch gekommen sein.

Offiziell war von einem Reifenschaden die Rede, der für weitere Beschädigungen gesorgt habe. Davon sei die Aufhängung betroffen gewesen, weshalb man das Auto trotz Reparaturversuchen zurückzog.

Wie ‘Motorsport-Total.com’ aus unterschiedlichen Quellen erfahren hat, habe es nach dem 24-Stunden-Rennen von Seiten BMWs die Order gegeben, die Felgen genau zu kontrollieren. Ursache soll die Vermutung gewesen sein, dass ein paar Chargen nicht in Ordnung waren.

Felgenprobleme bei ersten M4-GT3-Tests 2020

Ob der Zwischenfall bei Rast auf ein ähnliches Problem zurückzuführen war, ist jedoch alles andere als sicher und kann auch reiner Zufall sein. Das lässt sich auch dadurch herausfinden, an welcher Stelle die Felge gebrochen ist und ob es sich um das bekannte Problem handelt. Das will BMW in München nun herausfinden.

Dass es beim BMW M4 GT3 zu Felgenproblemen kommt, ist übrigens nicht neu: Denn schon bei den ersten Tests mit dem Fahrzeug im Jahr 2020, bei dem Werksfahrer Augusto Farfus im Auto saß, verloren Reifen plötzlich Luft.

Die Ursache: Bei den Felgen des britischen Herstellers Rimstock soll es – wie ‘Motorsport-Total.com’ damals berichtete – zu Rissen in den Felgen gekommen sein. Beim Vorgänger BMW M6 GT3 hatte man noch auf Produkte des deutschen Herstellers BBS gesetzt. Die Felgen sind für die jeweiligen Fahrzeuge homologiert.

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“Bier oder Entschuldigung”: Maro Engel überrascht DTM-Meister vor dem Rennen https://racing.samuraidev.ch/bier-oder-entschuldigung-maro-engel-uberrascht-dtm-meister-vor-dem-rennen/ https://racing.samuraidev.ch/bier-oder-entschuldigung-maro-engel-uberrascht-dtm-meister-vor-dem-rennen/#respond Mon, 29 May 2023 17:30:06 +0000 Maro Engels Überraschungsbesuch mit Bier bei Sheldon van der LindeLandgraf Motorsport Starke Aktion von Maro Engel nach der Meinungsverschiedenheit mit Sheldon van der Linde, mit dem er beim Samstagsrennen der DTM in Oschersleben aneinandergeraten war. Der DTM-Champion hatte im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’ eingefordert: “Ich hoffe, er bringt mir entweder ein Bier oder entschuldigt sich für […]

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Maro Engels Überraschungsbesuch mit Bier bei Sheldon van der Linde
Maro Engels Überraschungsbesuch mit Bier bei Sheldon van der Linde
Landgraf Motorsport

Starke Aktion von Maro Engel nach der Meinungsverschiedenheit mit Sheldon van der Linde, mit dem er beim Samstagsrennen der DTM in Oschersleben aneinandergeraten war. Der DTM-Champion hatte im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’ eingefordert: “Ich hoffe, er bringt mir entweder ein Bier oder entschuldigt sich für das Ganze heute!”

In der Startaufstellung vor dem Sonntagsrennen staunte Sheldon van der Linde dann nicht schlecht, als der Landgraf-Mercedes-Pilot tatsächlich mit einer Flasche Bier beim Schubert-BMW mit der Nummer 1 aufkreuzte. Der Dialog der beiden nach Engels Entschuldigung sorgte für beste Unterhaltung.

“Oh, du hast es wirklich getan”, zeigte sich der Südafrikaner überrascht, nahm die Bierflasche an und herzte den Rivalen. “Danke Kumpel! Das bedeutet mir sehr viel – aber ich werde es jetzt nicht trinken.”

Daraufhin schlug Engel vor: “Am besten nach dem Rennen, dann können wir eins gemeinsam trinken.” Es dauerte aber nicht lange, ehe die Ereignisse vom Vortag Thema waren, als sich Engel schon im Qualifying durch seinen Dreher den Unmut des BMW-Piloten zugezogen hatte.

“Du hast dich wieder gedreht im Qualifying, richtig?”, verwies der 24-Jährige auf einen erneuten Ausrutscher Engels im Sonntags-Qualifying. “Ich hab mich gedreht – danke, dass du es erwähnst”, antwortete Engel. Daraufhin Sheldon van der Linde: “Kein Problem, zum Glück war ich diesmal nicht auf meiner Runde. Nein, alles gut!”

Es kam nochmal zum Shakehands der beiden, ehe Engel sein Angebot wiederholte, nach dem Rennen auf ein gemeinsames Bier zu gehen.

Dazu dürfte es aber zumindest nach dem Kenntnisstand von ‘Motorsport-Total.com’ nicht gekommen sein. Engel, der die Bier-Idee selbst hatte, geriet beim Sonntagsrennen ausgerechnet mit Sheldon van der Lindes Schubert-BMW-Teamkollegen Rene Rast aneinander – und auch die beiden waren sich nach dem Rennen alles andere als einig über die Schuldfrage.

Dennoch würdigt Sheldon van der Linde auch gegenüber ‘Motorsport-Total.com’ Engels überraschenden Besuch in der Startaufstellung. “Respekt, dass er wirklich das Bier vorbeigebracht hat. Das ist ein guter Weg, das hinter uns zu lassen. Hoffentlich werden wir in Zukunft harte Kämpfe austragen.”

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DTM-Donnerstag-Test: Porsche voran, Mercedes-Crash durch Stolz https://racing.samuraidev.ch/dtm-donnerstag-test-porsche-voran-mercedes-crash-durch-stolz/ https://racing.samuraidev.ch/dtm-donnerstag-test-porsche-voran-mercedes-crash-durch-stolz/#respond Mon, 29 May 2023 13:30:07 +0000 Laurin Heinrich sorgte im Bernhard-Porsche für die Donnerstag-BestzeitAlexander Trienitz Der erste Donnerstag-Test der DTM vor dem Saisonauftakt dieses Wochenenden in Oschersleben ist gelaufen – und Porsche rangiert wie schon beim privaten Test vor rund einer Woche an der Spitze des Klassements: Bernhard-Pilot Laurin Heinrich fuhr in der zweiten von drei Sessions, die von den Teams […]

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Laurin Heinrich sorgte im Bernhard-Porsche für die Donnerstag-Bestzeit
Laurin Heinrich sorgte im Bernhard-Porsche für die Donnerstag-Bestzeit
Alexander Trienitz

Der erste Donnerstag-Test der DTM vor dem Saisonauftakt dieses Wochenenden in Oschersleben ist gelaufen – und Porsche rangiert wie schon beim privaten Test vor rund einer Woche an der Spitze des Klassements: Bernhard-Pilot Laurin Heinrich fuhr in der zweiten von drei Sessions, die von den Teams intensiv genutzt wurden, in 1:22.375 die Bestzeit.

Die zweitschnellste Zeit gelang Manthey-EMA-Markenkollege Thomas Preining, der 0,040 Sekunden langsamer war, mit seiner Bestzeit am Ende der dritten Session. Dahinter reihten sich bei extrem engen Abständen – die Top 26 lagen innerhalb einer Sekunde – Kelvin van der Linde im Abt-Audi und Maro Engel im Landgraf-Mercedes ein.

Es gab auch zwei Zwischenfälle: Schon in der ersten Session, die von 10:00 bis 11:00 Uhr lief, krachte HRT-Mercedes-Pilot Luca Stolz in der langgezogenen zweiten Kurve frontal in die Leitplanke.

Stolz-Crash: Warum es HRT besonders hart trifft

Stolz blieb unverletzt, sein Mercedes-AMG GT3 wurde aber so schwer beschädigt, dass der Testtag für den schnellen Mann nach nur elf Runden beendet war. Laut Informationen von ‘Motorsport-Total.com’ wurde danach der Frontmotor und einige andere Teile an der Front gewechselt. Möglicherweise eine Vorsichtsmaßnahme, um nicht am Wochenende weitere Zeit zu verlieren.

Gerade für die Truppe von Hubert Haupt war der Zwischenfall bitter, denn als eines von wenigen Teams hatte man auf einen privaten Test in Oschersleben verzichtet. “Wir haben uns voll auf den Donnerstag-Test verlassen”, zuckt Teamchef Ulrich Fritz im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’ mit den Schultern.

So musste man den restlichen Testtag mit dem Fahrzeug von Arjun Maini durchführen. Dennoch denkt Fritz positiv: “Besser es passiert heute als am Wochenende.”

Warum der Donnerstag-Test so wichtig ist

Auch bei Champion Sheldon van der Linde gab es einen Zwischenfall: Der Schubert-BMW-Pilot war in der der zweiten Session auf kalten Reifen zu optimistisch, weshalb der Südafrikaner von der Strecke abkam. Das Auto wurde zurück an die Box gebracht, van der Linde konnte aber wieder in den Test eingreifen.

Die Bedeutung des Donnerstag-Tests darf nicht unterschätzt werden: Denn die Teams dürfen pro Fahrzeug vier frische Pirelli-Reifensätze einsetzen, während am Freitag für zwei 45-minütige Freie Trainings in der Regel nur ein frischer Satz genutzt werden darf. Da es beim Auftakt in Oschersleben keine gebrauchten Reifen von vorangegangenen Wochenenden gibt, erhalten die Teams aber ausnahmsweise für den Freitag einen zweiten Satz.

Rundenzeiten Hinweis auf Bluff?

Daher darf es – auch angesichts der guten Bedingungen – nicht überraschen, dass ordentlich Betrieb auf der Strecke herrschte: Manche Piloten fuhren insgesamt über 70 Runden.

Die vier Stunden Testzeit geben den Teams die Möglichkeit, mehr auszuprobieren als während der Wochenenden. Die Zeiten deuten aber darauf hin, dass die Karten noch nicht aufgedeckt wurden: Denn Christian Engelhart fuhr vergangene Woche beim privaten Test eine Bestzeit von 1:21.603 – und war damit um fast acht Zehntel schneller als Heinrichs Bestzeit.

Dass Teams mit Einstellungen testen, die nicht den Balance-of-Performance-Vorgaben der SRO für das Wochenende entsprechen, gilt aber als unwahrscheinlich, da die Teams Erkenntnisse gewinnen wollen

Engstler: “Aufteilung in drei Sessions für uns optimal”

“Die Donnerstag-Tests sind speziell für ein junges Teams wie uns, das ein limitiertes Budget hat und sowieso hier ist, eine gewaltige Hilfe”, sagt Teamchef und Tourenwagen-Legende Franz Engstler, dessen Sohn Luca Engster dieses Jahr im Audi sein DTM-Debüt gibt, im Gespräch mit ‘Motorsport-Total.com’.

“Das hilft uns auch, weil wir relativ viel Fahrzeit haben. Und Pausen dazwischen, in denen wir immer wieder Änderungen und Analysen machen können. Wenn wir vier Stunden am Stück hätten, wäre es schwierig. Aber die Aufteilung in drei Sessions ist für uns optimal”, verweist er auf den Zeitplan mit mehr als einstündigen Unterbrechungen, in denen die LMP3-Autos testen konnten.

“Ich bin ein absoluter Befürworter der Donnerstag-Tests, denn du hast die gleichen Voraussetzungen wie am Wochenende”, spricht sich Engstler für das Format aus, das bisher im ADAC GT Masters genutzt wurde.

Eine interessante Aussage, denn einige Teamchefs hatten sich im Vorfeld eher kritisch geäußert: Sie meinten, man könne sich wegen der geringeren Fahrzeit als bei privaten Tests nicht auf die Donnerstag-Tests verlassen und müsse daher beides machen, wodurch das Modell für zusätzliche Kosten sorge.

Zeiten des Donnerstag-Tests in Oschersleben:1. Laurin Heinrich (Bernhard-Porsche) 1:22.3752. Thomas Preining (Manthey-EMA-Porsche) 1:22.4053. Kelvin van der Linde (Abt-Audi) 1:22.4444. Maro Engel (Landgraf-Mercedes) 1:22.4455. Patric Niederhauser (Attempto-Audi) 1:22.4956. Ricardo Feller (Abt-Audi) 1:22.4987. David Schumacher (Winward-Mercedes) 1:22.5018. Jack Aitken (Emil-Frey-Ferrari) 1:22.5259. Tim Heinemann (Toksport-WRT) 1:22.55810. Jusuf Owega (Landgraf-Mercedes) 1:22.59511. Franck Perera (SSR-Lamborghini) 1:22.60412. Marco Wittmann (Project-1-BMW) 1:22.61313. Mirko Bortolotti (SSR-Lamborghini) 1:22.62214. Dennis Olsen (Manthey-EMA-Porsche) 1:22.65215. Mattia Drudi (Attempto-Audi) 1:22.69316. Rene Rast (Schubert-BMW) 1:22.73317. Mick Wishofer (Grasser-Lamborghini) 1:22.76818. Clemens Schmid (Grasser-Lamborghini) 1:22.80219. Ayhancan Güven (Bernhard-Porsche) 1:22.84820. Lucas Auer (Winward-Mercedes) 1:22.91221. Sheldon van der Linde (Schubert-BMW) 1:22.93722. Christian Engelhart (Toksport-WRT-Porsche) 1:23.04323. Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) 1:23.07124. Arjun Maini (HRT-Mercedes) 1:23.07125. Luca Engstler (Engstler-Audi) 1:23.26826. Alessio Deledda (SSR-Lamborghini) 1:24.10627. Luca Stolz (HRT-Mercedes) 1:24.645

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