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Nach zwei Kurven war die gute Ausgangsposition schon wieder beim Teufel: “Fuck!”, dachte Lando Norris, als er sich am Start den Frontflügel an Lewis Hamiltons Mercedes beschädigt hatte und sein starker dritter Startplatz damit hinfällig war. Nach einem fälligen Boxenstopp wurde der Brite schließlich nur enttäuschender 17.
Norris war am Start Seite-an-Seite mit dem Mercedes-Piloten, musste diesem in Kurve 1 aber den Vortritt lassen, weil dieser die Innenbahn hatte. Vor den beiden hatten Verstappen und Carlos Sainz um die Führung gekämpft, doch in Kurve 2 schob es sich ein wenig zusammen. Hamilton schnitt ein wenig nach innen und berührte dabei Norris’ Flügel.
“Das ist hart”, sagt der zerknirschte McLaren-Pilot. “Ich habe gesehen, dass Max [Verstappen] in Kurve 1 ein bisschen neben der Strecke war. Also musste er in Kurve 2 über den Randstein hüpfen, und dann hat sich alles ein wenig zusammengeschoben. Ich war dann zu nah an Lewis und konnte nicht mehr reagieren. Das war einfach Pech.”
Er hadert, weil er mit dem Verhalten vorne nicht gerechnet hatte: “Sie haben in Kurve 2 gebremst, und normalerweise bremst man in Kurve 2 nie.”
Seinem Kollisionsgegner Hamilton macht Norris dabei aber keinen Vorwurf: “Er hat nichts falsch gemacht. Das war einfach ein Rennunfall, unglücklich, mehr nicht”, sagt er. “Ich habe einfach das Rad von Lewis berührt, aber ihm ist nichts passiert. Vielleicht hat es ihn heute sogar schneller gemacht.”
Hamilton selbst schildert die Szene aus seiner Sicht: “Max und Carlos sind in Kurve 1 weit raus und dann zurückgekommen.” Weil er dann auf die beiden Autos vor ihm reagieren musste, die ihn ein wenig behinderten, “musste ich geduldig sein”, so Hamilton. “Und dann habe ich einfach einen Schlag von hinten bekommen.”
Für den Mercedes-Piloten, der am Ende Zweiter wurde, hatte das keine größeren Auswirkungen, doch für Norris tut es ihm leid: “Es war schade für Lando, weil er gestern einen so großartigen Job gemacht hat – es ist toll, McLaren in der zweiten Startreihe zu sehen.”
“Am Ende war es kein tolles Ergebnis für ihn. Ich denke, wenn er heute ein wenig geduldiger gewesen wäre, dann hätte er ein besseres Ergebnis geholt”, so Hamilton.
Wirklich großartig wäre aber auch das nicht gewesen, fürchtet Norris . Er glaubt, dass er im Rennverlauf weiter zurückgereicht worden wäre. Zum Vergleich: Teamkollege Oscar Piastri fiel im Rennen von Platz zehn auf Platz 13 zurück.
“Die Pace war heute wie erwartet, nämlich schlecht”, sagt Norris. “Ich denke nicht, dass wir irgendetwas anderes erwartet hatten. Unser Ziel war es, vielleicht in den Punkten zu landen, aber so etwas wie gestern hatten wir nicht erwartet.”
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Lewis Hamilton und George Russell haben nach ihrem Podesterfolg in Barcelona die Rolle von Mercedes-Testfahrer Mick Schumacher gelobt, der ihnen geholfen habe, das Ruder einen schwierigen ersten Trainingstag herumzureißen.
Noch am Freitag hatte Hamilton mit dem neuen W14-Upgrade-Paket das Gefühl, dass er es im Qualifying nicht bis ins Q3 schaffen würde, weil das Auto so schwierig zu fahren war.
Doch eine nächtliche Simulatorsitzung mit Schumacher im Mercedes-Werk in Brackley half dabei, die Antwort zu finden, die das Team für sein Set-up brauchte, und stellte schließlich die Weichen für den ersten doppelten Podiumsplatz der Saison.
Nach dem Rennen sagte der Zweitplatzierte Hamilton, dass Schumacher der Verdienst zukomme, Mercedes nach dem ersten Trainingstag den nötigen Schritt nach vorne gebracht zu haben. “Der Freitag war ein echter Kampf mit der Balance”, sagt er.
“Es war sehr schwer zu fahren, sehr unberechenbar. Und dann haben wir über Nacht großartige Arbeit geleistet. Wir haben ein großartiges Team, mit Mick, der am Freitagabend wieder im Simulator saß und großartige Arbeit leistete, was uns half, am Samstag auf die richtige Spur zu kommen”, so Hamilton.
Russell, der vom zwölften Startplatz aus auf den dritten Rang fuhr, bestätigte, dass sich der Mercedes am Samstag in Barcelona so gut wie nie zuvor angefühlt habe, auch wenn er im Qualifying einige Probleme mit dem Handling hatte.
“Er fühlte sich wahrscheinlich so gut an wie noch nie in Barcelona, was an den kühleren Bedingungen lag”, erklärt Hamiltons Teamkollege. “In dieser Saison fühlte es sich wahrscheinlich so gut an wie noch nie, so komplett wie noch nie.”
Auch er schwärmt: “Das Team hat einen wirklich großartigen Job gemacht. Die Arbeit, die Mick und das Simulatorteam über Nacht leisten – sie waren bis weit nach Mitternacht im Einsatz, um uns bei der Abstimmung zu helfen und das Auto in ein gutes Arbeitsfenster für das Rennen am Sonntag zu bringen.”
“Wir machen also Fortschritte in die richtige Richtung. Wir müssen nur sicherstellen, dass wir vor allem im nächsten Jahr einen guten Start hinlegen, denn ich denke, wir als Team entwickeln uns wahrscheinlich schneller als alle anderen”, so Russell.
Schumacher berichtete gegenüber ‘Sky’, angesprochen auf seine Tätigkeit im Simulator in der Nacht auf Samstag: “Wir haben da verschiedene Set-ups, die wir uns anschauen wollen, verschiedene Heckflügel, die laufen wir dann im Simulator durch.”
“Dann kann ich auch immer einen Kommentar dazu geben und sagen, okay, der Heckflügel fühlt sich so und so an, hat aber diese Vorteile und diese Nachteile. So kann man sich dann einen besseren Überblick verschaffen und hoffentlich somit die richtigen Entscheidungen treffen”, erklärt der Mercedes-Testfahrer.
Über die erzielte Steigerung zeigt sich Schumacher erfreut. “Das ist natürlich gut zu wissen”, sagt er, “aber ob das jetzt alles nur an dem Simulator liegt, das weiß ich nicht.”
“Ich glaube es eher nicht. Aber im Endeffekt ist es trotzdem gut für die Fahrer, zu wissen, das ist die Richtung, die eventuell fürs Rennen besser ist oder eben fürs Qualifying, um sich quasi so dann das beste Paket für sich rauszusuchen”, ergänzt der Deutsche.
Mit dem neuen Gesamtpaket des W14 ist Hamilton jedenfalls sichtlich zufriedener. “Es ist definitiv das beste Auto der letzten anderthalb Jahre”, hält der Brite fest. “Das ist ein großes Lob an die fantastische Gruppe von Leuten, die wir in der Fabrik haben, die weiterhin hart arbeiten und das Auto vorantreiben.”
“Es fühlte sich an diesem Wochenende am besten an. Im Qualifying und im Rennen fühlte es sich besser an als in den vergangenen 14, 15 Monaten. Das ist sehr ermutigend, nicht nur für mich, sondern für alle im Team. Das ist ein großer Schub für die Moral. Wir werden diese Energie nutzen, um das Auto weiterzuentwickeln.”
In dieser Woche wird Schumacher den überarbeiteten Mercedes im Rahmen eines Pirelli-Reifentests auch selbst pilotieren können. “Ich freue mich auf jeden Fall. Es wird das erste Mal sein, hier in einem Mercedes-Auto zu fahren”, blickt er voraus.
“Nach so einem Event hier zu sein, da hat man direkt die Referenz und die Vergleiche. Natürlich sind die Reifen etwas anders. Wir haben keine Reifendecken mehr, also die Reifen werden nicht mehr vorgeheizt. Das wird spannend sein, aber dennoch ist es gut, im Auto zu sitzen und ein paar Runden zu drehen.”
Sky-Experte Ralf Schumacher betont in seiner Kolumne zum jüngsten Grand-Prix-Wochenende, wie wichtig dieser Test für seinen Neffen ist: “Zum einen bekommt er eine Bestätigung zwischen der Simulatorarbeit und der Realität. Für einen Fahrer ist es ganz wichtig, dass man ein Gefühl im Auto bekommt.”
“Und dann kann er natürlich auch zeigen, dass er in dem Auto schnell sein kann. Die Leute werden hinschauen und man kann da durchaus Vergleiche zu den anderen Fahrern und Teams ziehen. Mick kann ein Ausrufezeichen setzen – auch im Team.”
Dass die Mercedes-Piloten ihn für seine Arbeit im Simulator nach Barcelona explizit gelobt haben, sei bereits eine enorme Bestätigung für den Deutschen. “Er trifft mit den Ingenieuren im Simulator Entscheidungen für die Entwicklung und Abstimmung am Auto, da müssen ihm Hamilton und Russell vertrauen”, weiß der Experte.
“Wenn das dann funktioniert, ist es umso schöner, weil er dann ein wichtiger Bestandteil des Teams wird und auch so angesehen wird. Mick entscheidet mit, in welche Richtung das Auto entwickelt wird und sein Feedback ist enorm wichtig für das Team.”
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Der siebte Startplatz von Nico Hülkenberg hatte bei Haas die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis genährt. Umso größer war die Enttäuschung, dass es im Rennen am Sonntag nur für Platz 15 reichte. “Auf eine Runde sind wir konkurrenzfähig, auf 66 Runden allerdings nicht”, resümiert der Deutsche nach dem Rennen bei ‘Sky’. “Am Ende des Tages reicht es von der Pace nicht.”
Haas’ Problem in Barcelona waren vor allem die Reifen und der extrem hohe Abbau. “Gerade nach dem Start war ich die ersten Runden eigentlich wie Fallobst. Ich weiß nicht, wie mir da geschehen ist, ich bin einfach aufgefressen worden”, schildert Hülkenberg. “Ich hatte sofort starkes Graining vorne und hinten und bin einfach rückwärts gefahren.”
Platz für Platz ging es für ihn weiter nach hinten. Das Team musste reagieren und holte ihn schon nach acht Runden zum ersten Boxenstopp. Doch weder auf Medium, noch auf Hard wurde es besser, sodass der Rennstall mit beiden Piloten dreimal zum Reifenwechsel kommen musste – als einziges Team. Und diese Hypothek ist für die Fahrer zu groß, um noch etwas herausholen zu können.
“Die Pace war verglichen mit unseren Hauptgegnern ganz okay, aber wir hatten eben einen Stopp mehr. Das holt man nicht auf, und wir waren auch auf frischen Reifen nicht schneller”, sagt Hülkenberg.
Die Taktik mit den drei Stopps verteidigt ein enttäuschter Teamchef Günther Steiner aber: “Wenn wir nicht gestoppt hätten, dann wären wir noch langsamer gewesen und auch dort gelandet”, sagt der Südtiroler.
Hülkenberg fuhr zu Beginn seines Stints sogar zwischenzeitlich die schnellsten Rennrunden und nahm die Reifen daher hart ran. Lag da vielleicht der Fehler? “Das war mit Absicht”, entgegnet er. “Wir sind ganz hinten und müssen etwas versuchen. Wir müssen eine Möglichkeit schaffen.”
“Wenn ich zu Beginn fünf Sekunden gespart hätte, wäre immer noch das gleiche Ergebnis rausgekommen. Das wissen wir. Aber wir sind nicht hier, um eine Kaffeefahrt zu machen. Ich habe absichtlich gepusht. Ich habe die Reifen schreien hören, aber ich musste es trotzdem machen.”
Doch es half nichts. Am Ende kam Hülkenberg auf Platz 15 ins Ziel, Teamkollege Kevin Magnussen wurde farbloser 18.
Warum das Auto so starke Probleme mit dem Reifenabbau hat, das gilt es jetzt herauszufinden: “Wir haben Ideen, aber da rede ich lieber mit dem Team drüber”, sagt Magnussen. Hülkenberg versucht sich hingegen an einer Antwort: “Ich denke, es ist wie immer eine Mischung aus Gründen”, so der Deutsche.
“Sicherlich ist es Abtrieb, aber sicher auch ein bisschen Aufhängung. Unser Auto ist nicht so leicht beherrschbar, und das nimmt die Reifen für gewöhnlich ziemlich hart ran.”
Dass er im Qualifying mit Platz acht gezeigt hat, dass der Haas zumindest über eine Runde gut ist, ist für ihn zwar positiv, doch wirklich erfreulich ist das mit Hinblick auf das Rennen nicht, wie er meint: “Mir wäre es andersherum lieber”, sagt Hülkenberg.
“Es ist zwar schön, eine gute Qualifying-Runde zu fahren, aber das sorgt immer für höhere Erwartungen und dann am Sonntag für eine Enttäuschung, womit man nicht so leicht fertig wird und was man den Leuten nicht immer erklären kann. Wir haben da langfristig gesehen noch Arbeit vor uns.”
Die Hoffnung liegt auf dem kommenden Rennen in Kanada, wo Sky-Experte Ralf Schumacher bessere Chancen für Haas sieht: “Kanada ist in der Regel kühler, weniger Grip. Das heißt, dass der Reifenverschleiß geringer ist und man über die Curbs Temperatur gewinnen muss. Das Bremsen ist gut, der Haas hat eine gute Straightline-Performance, da wird er gut sein können”, sagt er.
Aber: “Auf so Strecken wie hier hat er keine Chance, da kämpft er mit stumpfen Waffen.”
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Kein Formel-1-Rennen ohne Ferrari-Drama: Unbemerkt von der internationalen TV-Regie kam es beim letzten Boxenstopp in Runde 41 zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Charles Leclerc und seinem Renningenieur Xavier Marcos Padros, die symptomatisch ist für all das, was bei Ferrari seit Monaten im renntaktischen Bereich schiefgeht.
Die Geschichte beginnt um 15:52 Uhr Ortszeit in Barcelona, also kurz vor Leclercs zweitem Boxenstopp. Der Monegasse liegt zu dem Zeitpunkt an neunter Stelle im Rennen, knapp drei Sekunden hinter Pierre Gasly, dessen Boxenstopp ebenfalls unmittelbar bevorsteht.
Marcos Padros meldet sich jetzt bei Leclerc am Boxenfunk: “Gasly liegt hinter Piastri. Er fängt an, sich über seine Reifen zu beschweren. Wir müssen beim Beschleunigen aufpassen, und wir denken immer noch an Plan A für den letzten Stint. Lass mich wissen, was du von Plan A für den letzten Stint hältst.”
Leclercs Antwort ist eindeutig: “Ja, ja, Plan A ist gut. Plan B niemals!”
Was Plan A ist und was Plan B, das war zu dem Zeitpunkt außerhalb des Ferrari-Teams nicht bekannt. Später konnte man aus dem Kontext heraus ableiten: Plan A muss der Soft gewesen sein, Plan B der Hard.
Es vergehen sechs Minuten, bis sich Marcos Padros mit dem Kommando für den Reifenwechsel bei Leclerc meldet: “Komm diese Runde an die Box. Harte Reifen.”
Jetzt versteht Leclerc die Welt nicht mehr und antwortet: “Nein, nein! Lasst uns Soft nehmen, Jungs.” Was der Renningenieur zunächst bestätigt. Leclerc hakt nach: “Trotzdem Box?” Und hört als Antwort: “Ja. Jetzt Box, jetzt Box. Wir nehmen Hard, wir nehmen Hard.”
Also genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich bestellt hatte!
Videos von der Kommunikation zwischen Leclerc und Marcos Padros machen seither auf Social Media die Runde. Was in denen nicht zu sehen ist: Leclerc spricht danach bis zur Zieldurchfahrt um 16:32 Uhr kein Wort mehr mit seinem Renningenieur. Auch die Bitte um 16:17 Uhr, er möge bitte ein “Phase-Update” durchgeben, ignoriert er.
Erst nach der Zieldurchfahrt möchte Leclerc wissen: “Hatte Carlos Probleme mit dem Hard?” Was Marcos Padros verneint: “Nein, er hatte keine Schwierigkeiten mit dem Hard. Für ihn war es der schnellste Reifen.”
In der Analyse stehen zwei Faktoren gegeneinander. Einerseits, dass Leclercs Wunsch nicht erfüllt wurde. Für das Vertrauensverhältnis zwischen Fahrer und Team mutmaßlich nicht hilfreich.
Andererseits, dass das Team vermutlich richtig entschieden hat. Die Analyse mit Tools des Technologieunternehmens PACETEQ ergibt: Leclercs zweiter Stint (25 Runden auf Soft) war spritbereinigt um durchschnittlich fast eine halbe Sekunde pro Runde langsamer als sein letzter Stint (25 Runden auf Hard). Mit der Einschränkung, dass die Verkehrssituation im Rennen in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt ist.
Teamchef Frederic Vasseur verteidigt die Entscheidung gegen den Soft und für den Hard damit, “dass wir nicht damit gerechnet hätten, dass der Soft 25 Runden hält”. Ein fadenscheiniges Argument, schließlich hatte Leclerc im Stint davor, sogar mit höherer Benzinlast, ohne nennenswerte Probleme 25 Runden auf Soft geschafft.
Leclerc stand nach dem Rennen vor einem Rätsel. Sein erster Satz Hard, mit Startbenzinmenge, musste nämlich schon nach 16 Runden getauscht werden. Er stutzt: “Wir hatten damit gerechnet, dass der Hard für den ersten Stint ein guter Reifen sein würde. Aber ich hatte null Grip, besonders an der Vorderachse. Hat untersteuert wie verrückt.”
“Den zweiten Satz Hard habe ich dann genau gleich behandelt, aber der fühlte sich wirklich gut an”, wundert sich Leclerc. “Aus irgendeinem Grund scheinen wir nie ins richtige Reifenfenster zu kommen, und wenn doch, dann wissen wir nicht warum. Da haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns.”
Es war übrigens nicht die einzige aufklärungswürdige Szene, die sich am Sonntag in Barcelona am Ferrari-Funk abgespielt hat. Die TV-Regie spielte kurz nach dem ersten Boxenstopp von Carlos Sainz ein hilfesuchend wirkendes “Warum?” des Spaniers ein. Das wirkte so, als sei er mit dem Boxenstopp nicht einverstanden.
Tatsächlich war das “Warum?” nur die Antwort auf einen Vorschlag seines Renningenieurs Riccardo Adami. Der hatte kurz zuvor am Funk durchgegeben: “Ich denke an Medium. Box, Carlos, Box. Box für Medium.” Darauf antwortete Sainz: “Warum?” Ohne darauf eine Antwort zu erhalten …
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“Man kann auch was Positives mitnehmen. Die Tatsache, dass du mit Carlos in der ersten Reihe bist, ist positiv”, stellt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur nach dem Formel-1-Rennen in Spanien heraus. Doch wenn man ehrlich ist, gab es für die Scuderia am Sonntag keinen Anlass, um viel Positives zu finden.
Charles Leclerc landete außerhalb der Punkte, für Sainz ging es von Startplatz zwei bis auf Rang fünf nach hinten. Dabei sagt er: “Ich habe heute noch härter gearbeitet, aber das kann man nicht sehen.”
“Ich habe das ganze Rennen damit verbracht, die Reifen zu managen, weil wir sie sehr hart rannehmen”, sagt der Spanier. “Ich konnte nicht pushen. Wir haben einfach die ganze Zeit gemanagt und haben versucht, es in den Stints bis zu einer bestimmten Runde zu schaffen, was uns trotzdem nicht immer gelungen ist.”
Sainz war nach 15 Runden schon zum ersten Mal an die Box gekommen. Zum Vergleich: Mercedes, von denen er auf der Strecke auch schon überholt worden war, schaffte noch zehn Runden mehr.
Doch auch auf dem Medium und auf dem Hard wurde es für Sainz nicht unbedingt besser – im Gegenteil. Auf dem Medium verlor er sogar noch mehr an Boden und war damit im Kampf um die Spitzenpositionen raus.
“Wir sind nicht konstant genug von einem Stint auf den anderen”, sagt Teamchef Vasseur. “Fünfzehn Sekunden haben wir beim zweiten Stint verloren, fünf im ersten und fünf im dritten.”
Selbst George Russell und Sergio Perez, die außerhalb der Top 10 gestartet waren, überholten Sainz und fuhren ihm noch davon. “Leider ist das unsere Situation”, sagt er.
“Wir wissen, dass die Rennpace und schnelle Kurven unsere größte Schwäche sind, und in Barcelona gibt es leider einen Asphalt, der für einen hohen Abbau sorgt, und ein Layout, das ebenfalls für hohen Abbau sorgt. Und eben die schnellen Kurven”, so Sainz.
“Und darum hatten wir heute so große Probleme. Ich habe alles gegeben und bin so optimale Stints wie ich konnte gefahren, aber leider war Platz fünf heute das Beste, was ich erreichen konnte.”
Nur einmal hatte Sainz im Rennen die Chance, einen anderen Piloten zu überholen und sich nach vorne zu schieben: gleich am Start gegen Max Verstappen. Der Weltmeister hatte nämlich im Gegensatz zu den Fahrern hinter ihm die härteren Medium-Reifen aufgeschnallt und dadurch einen Nachteil.
Trotzdem gelang es Sainz nicht, in Kurve 1 außen an Verstappen vorbeizukommen. “Ich wusste, dass er auf Medium-Reifen war, von daher hatte ich vielleicht ein bisschen mehr Grip. Er hat aber gut verteidigt und mich nach außen gedrängt. Er hat gemacht, was er tun musste”, so der Ferrari-Pilot. “Ich hätte durch die Auslaufzone fahren können, aber ich wollte legal bleiben.”
Am Ende hätte es vermutlich aber keinen Unterschied gemacht, denn über kurz oder lang hätte ihn der Red-Bull-Pilot wohl wieder überholt.
Dass er extra am Start den Soft genommen hatte, um Verstappen zu überholen, verneint Sainz aber: “Wir haben einfach gedacht, dass es der richtige Reifen für den ersten Stint wäre. Und wenn man gesehen hat, was Lewis [Hamilton] auf dem Soft gemacht hat, dann war es ein ziemlich robuster Reifen.”
“Für uns im Moment ist er das nicht, aber bei den anderen sah es so aus, als ob sie deutlich länger und härter pushen konnten”, so Sainz.
Die 45 Sekunden Rückstand sind für ihn dabei einfach die derzeitige Pace von Ferrari, wenn er an Miami zurückdenkt, wo er einen ähnlichen Rückstand hatte. Die große Überraschung war für ihn einfach, dass sich Mercedes jetzt zwischen Red Bull und Ferrari gedrängt hat.
Auch die Silberpfeile hatten zuletzt ein Upgrade, das gut zu funktionieren scheint: “Mercedes hat heute bewiesen, dass sie einen guten Schritt gemacht haben. Das ist eine gute Referenz”, findet Sainz. Das neue Paket von Ferrari inklusive dem neuen Seitenkasten hat sich in Barcelona hingegen nicht bewiesen.
Doch das möchte der Spanier noch nicht überbewerten: “Ich weiß, dass die Fabrik enorm hart gearbeitet hat, aber vermutlich kam es auf unserer schlechtesten Strecke der Saison”, sagt er. “Von daher glaube ich, dass wir das Beste noch nicht gesehen haben.”
“Wir haben unsere Schwächen identifiziert und wissen genau, wo es uns fehlt. Das Feedback ist da, und die Intention auch. Aber wir brauchen Zeit und müssen es weiter probieren und weiter neue Dinge bringen, um das Paket zu verbessern. Wir geben unser Bestes. Ich sehe das Team vereint, und ich sehe, dass das Team in Maranello Vollgas gibt.”
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Red Bull geht als klarer Favorit in das siebte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2023 in Barcelona. Sogar Helmut Marko ist nach sechs Siegen in sechs Grands Prix unverblümt optimistisch: Auf dem aerodynamisch anspruchsvollen Kurs in Spanien “sind wir normalerweise noch stärker”, sagt der Red-Bull-Motorsportkonsulent im Interview mit ‘oe24’.
“In Barcelona zeigt sich, wie gut ein Auto wirklich ist. Da heißt es: Wenn ein Auto auf dieser Strecke funktioniert, dann funktioniert es auf 80 Prozent der restlichen auch”, ist Marko überzeugt. Und ergänzt im Hinblick auf das bevorstehende Rennwochenende: “Im Vorjahr hatten wir mit Ferrari zu kämpfen. Aber die machen alles falsch. Wobei in der Formel 1 leicht Fehler passieren.”
Vor Barcelona machen Gerüchte die Runde, wonach Red Bull das nächste große Update zünden wird. Von asymmetrischen Lufteinlässen war in manchen Foren die Rede. Spekulationen, angeblich von Marko befeuert, die Max Verstappen relativiert: “Ich denke, da hat Helmut ein bisschen übertrieben. Wir machen unser normales Programm, nichts Verrücktes.”
Allerdings ist Verstappen insofern gleicher Meinung wie Marko, als er davon ausgeht, dass die Strecke in Barcelona dem Red Bull RB19 gut liegen sollte. Auf dem Papier stehen die Chancen gut, sagt er: “Normalerweise schon. Aber wir müssen trotzdem eine gute Balance finden. Solange die gut ist, sollten wir ein gutes Wochenende haben.”
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Mercedes hat in Monaco ein großes Update mit (unter anderem) komplett neuen Seitenkästen eingeführt. In Barcelona zieht Ferrari nach. Am Donnerstagabend wurden die ersten Fotos von der runderneuerten Aerodynamik veröffentlicht. Sichtbarster Unterschied: Die “Badewanne” ist Geschichte, die neuen Seitenkästen jetzt ziemlich klobig.
Red Bull zu schlagen, das werde trotz der Updates “unmöglich” sein, befürchtet Ferrari-Pilot Carlos Sainz: “Wenn die beiden Red Bulls wie gewohnt dominieren, gibt’s genau einen Platz auf dem Podium. Um den kämpfen ich, Charles, Fernando, Lance und die zwei Mercedes.”
“Aston hatte bisher die Oberhand. Normalerweise haben sie am Renntag das stärkste Paket. Aber deswegen upgraden wir ja unser Auto, um schneller zu werden. Es gab Strecken, auf denen wir im Qualifying dazu in der Lage waren, Red Bull zu ärgern, aber ich glaube schon, dass die noch ein paar Rennen vorn sein werden. Denn sie sind auf sehr hohem Niveau und haben ein sehr starkes Auto.”
Ferrari habe, um das Update nach Barcelona zu bringen, große Anstrengungen unternommen: “Es hätte eigentlich erst später in der Saison kommen sollen. Ihr könnt euch die Arbeit, die da reingeflossen ist, gar nicht vorstellen. Die ganze Fabrik lief die letzten Monate unter Volllast, damit wir das Paket ein bisschen vorziehen können”, sagt Sainz.
Die erhofften Fortschritte sind auch dringend nötig, wenn Ferrari noch um die Formel-1-WM 2023 kämpfen möchte. In der Fahrerwertung führt Verstappen aktuell mit 144 Punkten. Sainz hält bei 48, Charles Leclerc bei 42. Und bei den Konstrukteuren liegt Ferrari mit 90 Punkten an vierter Position. Red Bull hat schon 249 Punkte auf dem Konto.
Ähnliches spucken die Performance-Analysen aus, die auf Basis von Daten, die vom deutschen Technologieunternehmen PACETEQ zur Verfügung gestellt werden, berechnet werden. Demnach ist Ferraris durchschnittliche Rennpace nur die viertbeste im Feld, mit 0,66 Sekunden Rückstand auf Branchenführer Red Bull, aber nur hauchdünn hinter Mercedes.
Beim Reifenverschleiß sieht es hingegen ziemlich düster aus. Da ist Ferrari gar nur die Nummer 8 unter zehn Teams. In den bisherigen Rennen haben die Pneus beim italienischen Team pro Runde um durchschnittlich 0,038 Sekunden abgebaut. Das ist viel mehr als etwa bei Aston Martin, Red Bull (jeweils 0,012) oder Mercedes (0,029).
Ein Kräfteverhältnis, das Konsequenzen auf die Reichweiten der Formel 1 hat. TV-Sender wie Sky vermelden rückläufige Einschaltquoten. Helmut Marko wehrt sich aber gegen Kritik, Red Bull mache die Formel 1 kaputt: “Dass es die anderen nicht geschafft haben, ihr Auto weiterzuentwickeln, kann man uns bitte nicht zum Vorwurf machen”, sagt er.
“Dass die Spannung verloren geht, tut mir leid. Wie man sieht, gehen die TV-Einschaltquoten auf Sky dramatisch zurück. Das muss man beobachten”, räumt der 80-Jährige ein. Im Hinblick auf seinen Heimatsender ORF sagt er aber: “In Österreich ist der Boom zum Glück ungebrochen.” Das zeige, sagt er, auch der gut laufende Ticketvorverkauf für den Grand Prix von Österreich am 2. Juli.
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Für Sergio Perez ist am vergangenen Wochenende in Monaco das Wort-Case-Szenario für den WM-Kampf eingetreten: Während der Mexikaner ein Wochenende voller Pleiten, Pech und Pannen erlebte und ohne Zähler blieb, holte WM-Rivale Max Verstappen den Sieg und beinahe die volle Punkteausbeute – nur der Zähler für die schnellste Rennrunde fehlte ihm.
“Das ist hart”, sagt Perez rückblickend, “aber für mich ist das Wichtigste, es zu akzeptieren, wenn du als Fahrer einen Fehler machst. Hebe deine Hand, entschuldige dich zunächst beim Team, und dann lerne daraus und verstehe, was passiert ist. Und das habe ich getan.”
Doch was hat Perez aus dem Wochenende denn gelernt? “Ich habe im Grund gelernt, dass ich es etwas ruhiger angehen muss”, sagt er. “Alles war zu spät. Wir hatten uns erst in letzter Minute entschieden, diese Runde zu drehen. Dann hatten wir den Alpine direkt vor uns, der uns die Luft genommen hat. Wir hatten dann beim Anbremsen eine Menge Rückenwind.”
Perez spricht dabei natürlich über den Unfall im Qualifying, der sein Wochenende im Grunde ruiniert hat. Denn nach dem Crash in Kurve 1 musste der Mexikaner als Letzter starten und geriet im Rennen dadurch in einige schwierige Situationen.
“Im Nachhinein betrachtet wird es uns also helfen, wenn wir das nächste Mal in Monaco in Q1 sind und diese Entscheidungen nicht in letzter Minute treffen”, sagt er. “Aber vor allem hätte ich mich besser auf die Situation vorbereiten müssen.”
Für den Red-Bull-Piloten war das ein schwerer Schlag: “Die Formel 1 ist meine Leidenschaft und ich lebe für sie, und das tut einfach enorm weh, weil du so hart dafür arbeitest”, sagt er. “Du lässt im Grunde dein ganzes Team im Stich.” Er betont aber auch: “Das liegt jetzt hinter mir.”
Perez richtet den Blick wieder nach vorne, wo an diesem Wochenende der Große Preis von Spanien auf dem Programm steht. Diesen geht er jetzt mit 39 Punkten Rückstand auf Teamkollege Max Verstappen an. Ein wenig ähnelt es zum vergangenen Jahr, wo Perez zu Saisonbeginn auch mit dem Niederländer mithalten konnte, im weiteren Verlauf aber immer weiter zurückfiel.
Das soll ihm 2023 aber nicht passieren. Im Gegenteil: Er ist überzeugt davon, dass der Titelkampf voll im Gang ist. “Ja, denn der Speed ist da”, stellt er klar. “Wenn ich den Unfall gehabt hätte und eine halbe Sekunde langsamer gewesen wäre, dann wäre ich mehr besorgt.”
Nun gut, jetzt könnte man kritisch sagen: Wenn er in der ersten Kurve schon eine halbe Sekunde Rückstand auf Verstappen hätte, dann wäre wirklich etwas falsch. Einen echten Vergleich gibt es nicht – zumindest lag Perez am Freitag wirklich eine halbe Sekunde zurück, im Qualifying eineinhalb Sekunden. Und das Rennen kann man in der Hinsicht nicht bewerten.
Doch Perez sagt: “Das Positive ist, dass wir den Speed haben, um das Blatt zu wenden.”
Die Zahlen selbst sagen aktuell aber etwas anderes: Im Qualifying-Duell steht es aus seiner Sicht 2:4, und seine beiden Erfolge dort kamen immer, wenn Verstappen in Q3 keine Zeit fahren konnte – in Dschidda, als Verstappen in Q2 mit einem technischen Problem ausschied, und in Miami, als der Unfall von Charles Leclerc dafür sorgte, dass Verstappen ohne Zeit blieb.
Trotzdem glaubt Perez an seinen Speed und dass es besser ist als im Vorjahr: “Ich habe mich deutlich besser an das neue Auto angepasst”, sagt er. “Und ich verstehe die Schwächen, die wir im vergangenen Jahr in den Rennen hatten. Also gehen wir die Rennen schon auf einem deutlich höheren Niveau an. Und das ist das Positive in diesem Jahr.”
Vorerst will Perez aber nicht auf die WM schauen, sondern jedes Rennen für sich angehen – so auch Barcelona. “Ich möchte an diesem Wochenende gewinnen”, sagt er klar. “Und ich möchte Siege auf meine Seite holen.”
Jetzt kommen allerdings wieder etwas klassischere Formel-1-Strecken, auf denen Verstappen der Schnellere zu sein scheint. Perez hat – trotz Monaco – immer noch die Reputation, eher auf Stadtkursen stark zu sein: Er gewann im Vorjahr in Monaco und Singapur, in diesem Jahr in Dschidda und Baku.
Doch so schwarz-weiß möchte der Red-Bull-Pilot das nicht sehen: “Wir werden es sehen, wenn wir auf mehr Strecken kommen, aber ich denke nicht”, winkt er ab. “Wenn deine Rennpace und deine Qualifying-Pace auf Stadtkursen stark ist, dann gibt es keinen Grund, warum dir das nicht überall anders gelingen sollte.”
Doch Perez muss anfangen, seinen Teamkollegen regelmäßig und über die ganze Saison zu schlagen, will er ein Wort im WM-Kampf mitreden. “Das muss ich”, stimmt er zu. “Und das ist auch das Hauptziel.”
Und das ist auch in gewisser Weise ein Problem: Denn weil Red Bull aktuell so stark ist, gibt es kaum Möglichkeiten, Verstappen Punkte abzunehmen. Das weiß auch der Niederländer selbst: “Im Moment sieht es so aus, als gewinnst du im besten Fall, und im schlimmsten Fall wirst du Zweiter”, sagt Verstappen.
Das heißt, dass ein Fahrer im Normalfall maximal acht Punkte aufholen kann, wenn er noch die schnellste Rennrunde holt. Die 39 Punkte Hypothek sind daher erst in fünf Rennen aufholbar – aber nur, wenn der Teamkollege nicht ein einziges Mal die schnellste Rennrunde fährt.
“Du musst einfach sehr konstant sein und darfst dir kaum Fehler erlauben”, sagt Verstappen. “Du darfst einfach nicht so viele Punkte verlieren.”
Und das war bislang auch die große Stärke des Weltmeisters: Er ist eben in jedem Rennen Erster oder Zweiter geworden – und Perez nicht. Der Mexikaner büßt für den fünften Platz in Melbourne und Platz 16 in Monaco – beides Rennen, in denen er nach einem Fehler in Q1 ausschied und im Qualifying Letzter wurde.
“Der Teamkollege von Max zu sein, ist die schwierigste Aufgabe, die man haben kann, weil er der Fahrer mit der besten Form von allen ist”, sagt Perez. “Aber ich glaube, dass es trotzdem möglich ist, ihn zu schlagen.”
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Helmut Marko hat es nicht anders erwartet: Red Bull hat das erste Freie Training zum Grand Prix von Spanien in Barcelona dominiert und sich überlegen die Bestzeit gesichert. Schnellster war am Ende der einstündigen Session Max Verstappen in 1:14.606 Minuten – mehr als fünf Sekunden unter der Bestzeit im ersten Freien Training 2022.
Damals wurde allerdings noch mit Schikane im letzten Sektor gefahren, wohingegen für 2023 die klassische Streckenvariante mit schneller Zielkurve reaktiviert wurde. Die legt noch mehr Last auf den linken Vorderreifen und noch mehr Wert auf die Aerodynamik. Herausforderungen, die Red Bull zunächst am besten gemeistert hat.
Verstappen fuhr 0,768 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Sergio Perez heraus, der Zweiter wurde. Dahinter erst folgte die Konkurrenz: Esteban Ocon (Alpine/+0,812) auf P3, vor Nyck de Vries (AlphaTauri/+0,898), Pierre Gasly (Alpine/+0,939), Fernando Alonso (Aston Martin/+0,941), Kevin Magnussen (Haas/+1,083), Charles Leclerc (+1,088) und Carlos Sainz (beide Ferrari/+1,120).
Zum Thema:Ergebnis 1. Freies TrainingPaddock live: Der ganze Freitag im TickerAnalyse live: Ab 21:00 Uhr auf YouTube
Dabei hatte die Session für Verstappen nicht optimal begonnen. “Die Reifen sind wirklich heiß. Ich denke, ein Ziehen ist nicht genug”, meldete er am Boxenfunk, und wenig später sagte er seinem Renningenieur: “Bouncing beim Bremsen in Kurve 10 und die letzte Kurve rein.”
Verstappen war nicht der einzige Fahrer, der insbesondere in der letzten Kurve mit “Porpoising” und Aufsetzen des Unterbodens zu kämpfen hatte. Die umgebaute Strecke erforderte bei manchen etwas Feintuning. Verstappen wurde von Renningenieur Gianpiero Lambiase der Tipp gegeben: “Roter Knopf Kurve 5, Umschalter ziehen für Kurve 10, als Test.”
Verstappen kam dann an die Box, fuhr raus, verbesserte seine Zeit – war aber immer noch nicht happy: “Ich bin mit meiner Lenkung nicht wirklich zufrieden”, beanstandete er, und: “Der Motorenmodus ist verdammt nochmal furchtbar. In den Linkskurven habe ich dauernd Clipping.”
Laut Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko habe sich Verstappen dabei “nicht beschwert”, sondern “er teilt einfach mit, was das Auto macht. Und da war in einer Situation ein leichtes Bouncing”, grinst er im Interview mit ‘Sky’.
Umso verblüffender, dass der Abstand von Verstappen zu Perez genauso groß war wie der Abstand von Perez zu Platz 16 (Valtteri Bottas im Alfa Romeo mit 0,604 Sekunden Rückstand auf Perez). Zwischen Platz 2 und Platz 10 lagen am Ende der Session 0,379 Sekunden.
Dass ausgerechnet de Vries am Ende auf Platz 4 landen würde, hätte im Vorfeld kaum jemand erwartet. Auch nicht ‘Sky’-Experte Ralf Schumacher: “De Vries und Ocon haben mich überrascht. Natürlich kann man da nicht sagen, wie viel Sprit an Bord war. Aber nach Monaco macht er jetzt zum zweiten Mal auf sich aufmerksam.”
Das Hauptaugenmerk lag zum Auftakt aber nicht auf den Rundenzeiten, sondern vielmehr auf den Updates der Teams. Ferrari hat einen neuen Seitenkasten ausgepackt, und Mercedes zum Beispiel bringt wieder neue Teile, nachdem schon in Monaco ein Update gezündet wurde. George Russell (+1,147) fuhr damit auf Platz 10, Lewis Hamilton (+1,239) auf Platz 12.
Kein Grund für Red Bull also, vor den Updates der Konkurrenz Angst zu haben. Marko analysiert: “Alpine hat einen Schritt nach vorn gemacht. Für uns gut, wenn sich ein neuer Dritter in den Wettkampf einschaltet. Mercedes war relativ weit rückwärts. Auch Ferrari – egal mit welchen Reifen, und auch die Longruns habe nicht so gut ausgesehen.”
Bei Ferrari spricht man davon, dass das Update “kein neues Auto” darstelle, sondern vor allem neue Entwicklungsrichtungen aufmachen soll. Teamchef Frederic Vasseur findet aber nach dem ersten Training: “Das erste Gefühl ist gut.”
Übrigens: Das Ferrari-Update mit dem klobigen Seitenkasten ohne “Badewanne” stand zunächst nur Sainz zur Verfügung. Leclerc war mit dem alten Paket sogar um einen Tick schneller als sein Teamkollege. “Am Nachmittag bekommt Charles auch die neuen Teile”, sagt Vasseur und verweist darauf, dass man einen sogenannten “Back-to-Back-Test” absolvieren wollte.
Aus Mercedes-Sicht ist Barcelona für ‘Sky’-Experte Ralf Schumacher ein wichtiger Gradmesser, “ob es gelingt, mit dem neuen Auto zurückzufinden zur alten Form. Wenn’s hier nicht gelingt, dann ist die Saison sehr, sehr schwer für Mercedes, und dann hat das neue Konzept auch nicht Fuß gefasst. Klar kann man immer sagen, Set-up nicht getroffen. Aber es muss eigentlich sitzen hier.”
Nicht gesessen hat der Trainingsauftakt für Nico Hülkenberg. Er belegte mit 1,855 Sekunden Rückstand den 18. Platz, 0,772 Sekunden hinter Haas-Teamkollege Magnussen (7.). Schumacher sieht in diesem Zusammenhang keinen Trend (noch), erklärt aber: “Da kann man nur hoffen, dass die beiden auf unterschiedlichen Programmen waren.”
Und Aston Martin? Lokalmatador Alonso ließ sich am Donnerstagabend von den Fans feiern. Nach Platz 6 im ersten Training war die Stimmung moderat euphorisch. Laut Teamchef Mike Krack ist das Ergebnis aber kein Grund zur Sorge. Er sagt: “Für uns war es kein Training, sondern ein Test. Wir haben viel ausprobiert, auch mit den Reifen-Prototypen. Das ist alles reibungslos gelaufen.”
Gute Nachricht für alle Formel-1-Fans in Deutschland: Sky überträgt das Rennen in Barcelona am Sonntag ausnahmsweise live auf dem YouTube-Kanal von Sky Sport DE. Dort ist der Grand Prix von Spanien für alle Zuschauer in Deutschland kostenlos live zu sehen. Für Zuschauer aus anderen Ländern ist der Livestream geoblockiert.
Nicht geoblockiert ist die tägliche F1-Show auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, die von Freitag bis Sonntag jeweils um 21:00 Uhr steigt. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll besprechen in den Livestreams aktuelles Tagesgeschehen in Barcelona, analysieren Hintergründe und erzählen, was Fahrer und Teamchefs in ihren Medienrunden gesagt haben, nachdem die TV-Sender aus ihren Live-Broadcasts ausgestiegen sind.
Am Freitag findet im Rahmen der F1-Show außerdem eine ausführliche Longrun-Analyse mit Kevin Hermann statt. Mit den Tools des deutschen Technologieunternehmens PACETEQ wertet er die Daten aus, die im Rahmen der Longrunsimulationen am Freitagnachmittag generiert wurden.
Sky-Abonnenten und WOW-Kunden können außerdem alle Sessions live bei Sky sehen. Das Qualifying beginnt am Samstag um 16:00 Uhr deutscher Zeit. Vorberichte mit Experte Ralf Schumacher gibt’s bereits ab 15:30 Uhr. Das Rennen am Sonntag startet um 15:00 Uhr, mit Vorberichten, Interviews und Beiträgen bereits ab 13:30 Uhr.
Wer das Rennen mit Livebildern von Sky sehen möchte, aber Sehnsucht nach einem alternativen Kommentar verspürt, der kann als Second Screen die Formel1.de-Watchparty (präsentiert von Sky) mit Kommentar von Kevin Scheuren und Kevin Hermann schauen oder zumindest als Tonspur hören. Die Watchparty beginnt am Sonntag eine halbe Stunde vor dem Rennen, also um 14:30 Uhr. User können dort auch ohne Bezahlschranke im Livechat mitdiskutieren.
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Auch wenn Max Verstappen (Red Bull) die beiden Freien Trainings zum Grand Prix von Spanien in Barcelona 2023 für sich entschieden hat: Langweilig waren die Sessions ganz und gar nicht! Sowohl im ersten als auch im zweiten Training gab es einige dicke Überraschungen. Und eine davon war aus deutscher Sicht besonders erfreulich.
Denn Nico Hülkenberg fuhr mit dem Haas, in den engen Gassen von Monaco noch hoffnungslos unterlegen, sensationell auf den dritten Platz, als in FT3 Qualifying geübt wurde. Dem 35-jährigen Routinier, der den Circuit de Barcelona-Catalunya von unzähligen Tests und Rennen wie seine Westentasche kennt, fehlten am Ende nur 0,270 Sekunden auf Verstappens Bestzeit.
Dass Barcelona gut werden könnte, hatte Hülkenberg schon vor dem Freitagstraining geahnt: “Die Strecke hier sollte uns besser liegen. Mehr flüssige Kurven, höhere Geschwindigkeiten. Wenn wir mal Melbourne und Dschidda als Referenz nehmen, dann sollten wir hier der Papierform nach in einer besseren Position sein.”
Nicht ganz so stark war Hülkenbergs Longrun am Ende der Session. Mit 17 Runden fuhr er einen der längeren Stints auf dem weichen Reifen, und das mit einer Durchschnittszeit von 1:21.1 Minuten. Im direkten Vergleich fehlt eine halbe Sekunde auf Teams wie Alpine oder Aston Martin. Doch zumindest im Qualifying scheinen die Top 10 in Reichweite zu sein.
Ist es also unrealistisch, von Haas zu erwarten, P3 zu halten? “Ja”, antwortet Hülkenberg. “Andere sind heute unter ihren Möglichkeiten gefahren. Die werden über Nacht noch was finden. Wir müssen cool und realistisch bleiben. Für mich ist wichtig, ein gutes Gefühl und einen guten Rhythmus zu finden. Und das ist mir gelungen.”
Zum Thema:Ergebnis 2. Freies TrainingPaddock live: Der ganze Freitag im TickerAnalyse live: Ab 21:00 Uhr auf YouTube
Schnellster war aber letztendlich doch Topfavorit Verstappen, 0,170 Sekunden vor Lokalmatador Fernando Alonso (Aston Martin), der von vielen Experten als Geheimtipp für dieses Wochenende gehandelt wird und sich Chancen ausrechnet, ähnlich stark aufgestellt zu sein wie zuletzt vor einer Woche in Monaco – als erster Verfolger von Verstappen.
Der fuhr auf dem Weg zu seiner Bestzeit von 1:13.907 Minuten zu dem Zeitpunkt absolute Bestzeit im ersten und zweiten Sektor, verlor aber im dritten Sektor Zeit. Am Boxenfunk meldete er nach der schnellen Runde: “Nach Kurve 10 ist es tot.” Was eindeutig mit den Daten auf dem Zeitenmonitor korreliert.
Kleine Randnotiz: Nach seiner schnellsten Runde erzielte Verstappen kurzzeitig auch im dritten Sektor Bestzeit, verbesserte damit aber seine persönliche Runde nicht. Am Ende war Lewis Hamilton (11./Mercedes/+0,642) Schnellster im ersten, Alonso Schnellster im dritten Sektor. Nur in Sektor 2 behielt Verstappen bis zum Schluss die Oberhand.
Angesichts des enormen Vorsprungs von Verstappen im ersten Training (0,768 Sekunden auf Platz 2) und des sehr geringen Vorsprungs von nur 0,170 Sekunden im zweiten Training kam in unserer Redaktion während der Session die Frage auf: “Wie viele Sandsäcke hat Verstappen eigentlich noch drin?”
Und auch sonst gibt’s softe Indizien dafür, dass der 25-Jährige nicht durchgehend am persönlichen Limit fahren musste. Zwischendurch hatte er die geistige Kapazität, am Funk zu fragen: “Ich höre ein Telefon klingeln. Ist es das von Helmut (Marko; Anm. d. Red.)?” Was sein Renningenieur Gianpiero Lambiase bestätigte: “Ja, ist es.”
Ob die Updates von Ferrari (unter anderem Seitenkasten) und Mercedes so wirken, wie sich die beiden Teams das erhofft hatten, lässt sich nach dem Freitagstraining nicht abschließend beurteilen. Der Zeitentabelle nach scheint weder Ferrari (P6 und P7) noch Mercedes (P8 und P11) einen ganz großen Sprung gemacht zu haben.
Das belegt auch der Blick in die Longrun-Daten, aufbereitet vom deutschen Technologieunternehmen PACETEQ, die Verstappen als klar schnellsten Fahrer der Rennsimulationen am Ende von FT2 ausweisen. Er fuhr mit dem Soft eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:19.3 und war damit meilenweit vor allen anderen.
“Wir hatten einen sehr guten Tag, hatten das Auto in einem sehr guten Fenster”, freut sich Verstappen. “Klar versuchst du, hier und da noch was feinzutunen. Aber sowohl die einzelne Runde als auch die Longruns haben sehr gut ausgesehen. Ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt und konnte dabei drauf achten, die Reifen zu schonen.”
Sein eigener Teamkollege fuhr beim Longrun auf weichen Reifen keine einzige Rundenzeit unter 1:20 Minuten; auch von Mercedes wurde keine einzige 1:19er-Zeit bei den Longrun-Tests registriert. Am nächsten an Verstappen dran war noch Carlos Sainz (7./Ferrari/+0,367), der bei seinem finalen Longrun auf Soft durchschnittlich 1:19.8 Minuten fuhr.
Alonso begann seinen Longrun (ebenfalls auf Soft) vielversprechend mit einer Zeit von 1:19.9 Minuten, konnte dieses Niveau dann aber nicht halten. Erfreulicher für ihn ist der Blick auf die theoretisch schnellsten Rundenzeiten, würde man die jeweils besten Sektorenzeiten aufaddieren. Da hat er nämlich nur 0,012 Sekunden Rückstand auf Verstappen.
Bei Mercedes wirkte Hamilton enttäuscht: “Ein schwieriger erster Tag”, seufzt er. “Ich denke, dass es bei meiner heutigen Pace schwierig wird, in die Top 10 zu kommen.” George Russell nickt: “Wir wissen, dass wir keine Freitagsspezialisten sind. Aber wir sind, wo wir sind. Viele haben Upgrades gebracht, und wir haben eh nicht erwartet, dass wir alles aus den Angeln heben.”
Hinter den Top 3 reihten sich im Ergebnis des zweiten Freien Trainings Verstappens Teamkollege Sergio Perez (+0,312), Esteban Ocon (Alpine/+0,335), Charles Leclerc (+0,339), Carlos Sainz (beide Ferrari/+0,367) und George Russell (Mercedes/+0,485) ein, die die Top 8 abrundeten. Bei allen anderen betrug der Rückstand auf die Spitze dann schon mehr als eine halbe Sekunde.
Auch bei den beiden McLaren-Piloten (P12/14), deren Auto in den schnellen Kurven von Barcelona bei weitem nicht so gut zu funktionieren scheint wie in den engen Ecken von Monaco; bei Kevin Magnussen (15./Haas), der diesmal um 0,536 Sekunden langsamer war als Hülkenberg; und bei Nyck de Vries (16./AlphaTauri/+0,878), der nicht an seinen vierten Platz zu Mittag anknüpfen konnte.
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Helmut Marko hatte es im Vorfeld des Wochenendes ja schon angekündigt: “Barcelona sollte einfacher für uns sein”, hatte der Motorsportkonsulent von Red Bull behauptet. Und nach den Eindrücken des Trainingsfreitags kann man ihm da nicht widersprechen. Max Verstappen hat seine Favoritenrolle in Spanien bestätigt und der Konkurrenz das Fürchten gelehrt.
Der Niederländer war in beiden Sessions der Schnellste, doch dessen Bestzeiten waren nicht das, was den Gegnern Kopfzerbrechen bereitet – auch wenn der Vorsprung von acht Zehntelsekunden in der ersten Session schon eklatant war. Es sind vor allem die Longruns, die den Weltmeister zum Favoriten machen.
Ein Blick in die Daten, die vom deutschen Technologieunternehmen PACETEQ aufbereitet werden, zeigt die wahre Dominanz: Verstappen fuhr mit dem Soft eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:19.3 Minuten und der Konkurrenz damit davon.
“Wir hatten einen sehr guten Tag, hatten das Auto in einem sehr guten Fenster”, freut sich Verstappen. “Klar versuchst du, hier und da noch was feinzutunen. Aber sowohl die einzelne Runde als auch die Longruns haben sehr gut ausgesehen. Ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt und konnte dabei drauf achten, die Reifen zu schonen.”
“Ich muss mir noch die Rundenzeiten der anderen anschauen, aber von meiner Seite war es ein guter Tag”, sagt er. Der Blick auf die Zeiten dürfte ihm aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern – ein Lächeln der Zuversicht, dass ihm am Sonntag wohl nicht viel passieren kann.
Denn Teamkollege Sergio Perez fuhr einen Soft-Longrun, der im Durchschnitt 1,6 Sekunden langsamer war. Eine Zeit im Bereich von 1:19 fuhr er dabei nie. Auch Mercedes war keine Gefahr. Am nächsten dran war noch Carlos Sainz im Ferrari, dem eine halbe Sekunde auf den Red-Bull-Piloten fehlte.
Perez hatte den Tag auf Position vier (+0,312) beendet und gibt sich trotz der fehlenden Longrun-Pace positiv gestimmt: “Wir können viel Positives mit aus dem Tag nehmen, müssen aber noch ein wenig für das Qualifying finden und auch die Reifen für die Longruns verstehen.” Aber: “Es war ein guter Tag, an dem wir viele Informationen gesammelt haben.”
Denn das war noch ein wichtiger Punkt für Red Bull am Barcelona-Freitag: Das Team wollte seine Upgrades am Boden und am Diffusor ordentlich testen. “Wie probieren hier immer viele Dinge aus”, weiß Perez. “Denn es ist die repräsentativste Strecke der Saison, die das ganze Jahr umfasst.”
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