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Das RNF-Aprilia-Team reist wieder in Komplettaufstellung zum Grand Prix von Italien. Miguel Oliveira gibt ein weiteres Comeback nach einer Verletzung. Beim Startunfall in Jerez hat sich der Portugiese Verletzungen in der linken Schulter zugezogen. Deshalb musste er den Grand Prix von Frankreich auslassen.
Teamkollege Raul Fernandez hat sich unmittelbar nach Jerez einer Armpump-Operation beim rechten Arm unterzogen. Er probierte es zwar in Le Mans, musste aber nach wenigen Runden aufgeben. In Frankreich fuhr somit nur Aprilia-Testfahrer Lorenzo Savadori für RNF.
Sowohl Oliveira als auch Fernandez müssen am Donnerstag das grüne Licht der MotoGP-Ärzte bekommen, um fahren zu dürfen. Beide Fahrer nahmen auch jüngst beim Aprilia All-Stars-Event in Misano teil.
Oliveira drehte dort eine Runde mit der RS-GP. “Er ist noch nicht bei 100 Prozent”, sagt RNF-Teamchef Razlan Razali. “Die Verletzung hat seine Beweglichkeit eingeschränkt. Wir können die wirkliche Situation erst ab dem ersten Training verstehen.”
“Nach dem All-Stars-Event hatte er noch zwei Wochen Zeit für die weitere Genesung. Er hat spezielle Behandlungen bekommen. Wir hoffen, dass es diese Woche besser ist.” Bei Oliveiras Fitness gibt es also noch ein Fragezeichen.
“Das große Fragezeichen ist, wie ich physisch diese schwierige Strecke mit dem MotoGP-Bike schaffen werde”, sagt der fünfmalige MotoGP-Sieger selbst. “In den vergangenen Tagen habe ich mich besser gefühlt. Hoffentlich reicht das, damit ich konkurrenzfähig bin.”
“Das ist das Hauptziel. Ich weiß, dass ich mit diesem Motorrad noch mehr Erfahrung brauche. Dafür brauche ich mehr Rennen. Momentan ist die Priorität, dass ich zu 100 Prozent fit zurückkomme. Hoffentlich wird es ein gutes Wochenende.”
Deutlich besser sieht die Situation von Fernandez aus, wie Razali sagt: “Raul ist beim Aprilia-Event an beiden Tagen gefahren. Er hatte Spaß und spürte keine Ermüdung seines Armes. Er ist sehr glücklich mit seinen Fortschritten. Für ihn sieht alles positiv aus.”
Der Spanier zeigt sich auch zuversichtlich, dass er das komplette Mugello-Wochenende problemlos bestreiten wird können: “Wir hatten nun drei Wochenenden Pause. Das war gut für meinen Arm. Ich hatte Zeit zur Genesung und um mich körperlich vorzubereiten.”
“Ich erwarte für dieses Wochenende aber nichts Besonderes. Zunächst müssen wir sehen, wie es meinem Arm geht. Wenn alles gut ist, will ich mein Bestes geben und Spaß haben. Das ist mein prinzipielles Ziel. Ich bin gespannt, ob mir der Arm nach den schwierigen ersten vier Rennwochenenden nun keine Probleme mehr bereitet.”
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]]>The post Comeback von Pol Espargaro verzögert sich: Jonas Folger fährt auch in Mugello appeared first on racing.de.
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Das Comeback von Pol Espargaro ist weiterhin aufgeschoben. Seit Wochen hoffte der Spanier, dass er beim Grand Prix von Italien, der am kommenden Wochenende in Mugello stattfindet, in die MotoGP zurückkehren kann. Aber er muss sich doch noch etwas länger gedulden.
Beim Saisonauftakt in Portimao ist Espargaro am Trainingstag schwer gestürzt und hat sich mehrere Verletzungen zugezogen. In den vergangenen Wochen lag der Fokus der Rehabilitation auf seinen Wirbelverletzungen.
Es gibt aber weiterhin ein Ödem bei einem Rückenwirbel, das behandelt werden muss. Deshalb kann Espargaro noch nicht in Mugello auf seine Tech3-GasGas steigen. Unmittelbar nach Mugello finden die Rennen auf dem Sachsenring und in Assen statt.
Es besteht die Hoffnung, dass Espargaro bei einem dieser Wochenenden zurückkehren kann. Für den Moment steht fest, dass er in Mugello wieder von KTM-Testfahrer Jonas Folger vertreten wird. Der Deutsche fährt seit Austin und hat bisher sieben WM-Punkte gesammelt.
“Ich habe mich darauf gefreut, auf mein Motorrad zurückzukehren”, sagt Espargaro. “Aber wie ich von Anfang an gesagt habe, liegt die finale Entscheidung bei den Ärzten. Sie haben mir geraten, noch ein paar Tage zu warten.”
“Mein ursprünglicher Plan lautete, dass ich bei einem der drei Rennen vor der Sommerpause zurückkehre. Das ist auch weiterhin die Idee. Wichtig ist, dass ich physisch dafür bereit bin. Nun kann ich mich einige weitere Tage daheim vorbereiten.”
“Ich will in der bestmöglichen Form zurückkehren. Ich fühle mich bereits gut und bin hochmotiviert. Ich hoffe, dass ich mein Team, alle in diesem Sport und natürlich auch die Fans bald wiedersehe.”
Somit lautet die Fahrerpaarung von Tech3 in Mugello erneut Folger und Augusto Fernandez. Der Rookie aus Spanien konnte bisher alle Rennen beenden und zeigte zuletzt mit Rang vier in Le Mans sein erstes Topergebnis.
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]]>The post Marc Marquez zu Ducati? Was Luigi Dall’Igna zu diesem MotoGP-Gerücht sagt appeared first on racing.de.
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Die einstige Traumehe zwischen Marc Marquez und Honda bröckelt. Bei der Entwicklung der RC213V ist Honda vom Kurs abgekommen und hat in den zurückliegenden Jahren den Anschluss an die Europäer verloren. Allen voran Ducati machte vor, worauf es in der modernen MotoGP ankommt. Ex-Champion Jorge Lorenzo vermutet, dass sich Marc Marquez zu einem Wechsel von Honda zu Ducati entscheidet .
Doch bei Ducati sind momentan alle Plätze belegt. Was sagt Ducati-Corse-Chef Luigi Dall’Igna zu der Vermutung von Jorge Lorenzo? “Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Marc auf ein Nicht-Werksteam einlassen würde”, schließt Dall’igna bei ‘GPOne’ einen Transfer ins Ducati-Werksteam aus.
“Er ist ein Star und Stars wollen wie Stars behandelt werden”, weiß Dall’Igna, der die Situation von Marquez bei Hobda nicht so ausweglos sieht wie Jorge Lorenzo. Dall’Igna kann sich vorstellen, dass Marquez und Honda wieder zusammenfinden und in der MotoGP erfolgreich sind.
“Bis zu seiner Rückkehr nach vielen Monaten Verletzungspause erlebte er mit Honda wundervolle Zeiten. Ich würde noch abwarten, zu sagen, dass Marc und Honda Ende 2024 getrennte Wege gehen. Für mich ist das nicht offensichtlich, denn es besteht die Möglichkeit, dass sie wieder zusammen erfolgreich sind”, so der Ducati-Corse-Chef.
Einen Wechsel zu Ducati schließt Dall’Igna nicht kategorisch aus. Doch wo sollte Marquez untergebracht werden. MotoGP-Weltmeister Francesco Bagnaia und Enea Bastianini sind im Ducati-Werksteam gesetzt für die kommende Saison. Bagnaia führt die Meisterschaft aktuell an, obwohl er sich bereits einige grobe Fehler leistete.
“Im vergangenen Jahr brachte er unvorstellbare Dinge mit unserem Motorrad zusammen. Er machte Dinge, die nur ein großartiger Champion hinbekommt”, schwärmt Dall’Igna vom Können der Nummer 1.
Teamkollege Bastianini konnte sein Potenzial noch nicht zeigen, weil er seit dem Saisonauftakt in Portimao verletzt ist. Beim kommenden Grand Prix in Mugello soll Bastianini nach der langen Verletzungspause wieder an den Start gehen.
Würde Marquez einem Wechsel in ein Ducati-Kundenteam zustimmen? Bei Pramac hätte Marquez immerhin die Chance, eine aktuelle Werks-Desmosedici zu fahren. Bei VR46 dürfte Marquez in diesem Leben keine Chance auf einem Platz haben und ein Wechsel zu Gresini erscheint ebenfalls unwahrscheinlich.
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]]>The post Giacomo Agostini: “Wir hatten den zusätzlichen Gedanken an den Tod” appeared first on racing.de.
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Giacomo Agostini blickt auf eine der größten und erfolgreichsten Karrieren eines Motorradrennfahrers zurück. Als Rekordhalter von Weltmeistertiteln (15) und Grand-Prix-Siegen (122) beobachtet der Italiener heute eine MotoGP, die für seinen Geschmack zu technisch ist, aber weit entfernt von dem eklatanten Mangel an Sicherheit, der zu seiner Zeit noch verheerende Folgen hatte.
“Das Tolle an der heutigen Zeit ist, dass wir die gleiche Anspannung hatten, aber zusätzlich noch den Gedanken an den Tod”, erinnert sich der 80-Jährige im Interview mit der französischen Ausgabe von ‘Motorsport.com’.
“Als wir gestürzt sind, war es leider eher ein schwerer Schaden als ein kleiner. Heute kann man stürzen, aufstehen und weiterfahren. Das ist die große Evolution der Sicherheit.”
“Ich bin auf der Isle of Man gefahren, wo ich zehnmal gewonnen habe, und bis heute gab es dort 266 Todesfälle. Leider war es so. Die Strecken waren so, wie sie waren”, erinnert er sich. Damals zählte die Isle of Man wie ein Rundstrecken-Grand-Prix zum Kalender und war von 1949 bis 1976 Teil der Meisterschaft.
1972, im Jahr seines letzten Sieges auf der Isle of Man, verkündete Agostini, dort nie wieder zu fahren, nachdem sein Freund Gilberto Parlotti tödlich verunglückt war. Damit wurde er zum Vorbild für andere Boykotte, die noch folgen sollten und schließlich zum Ausschluss des Rennens aus der Meisterschaft führten.
Für die Fahrer der 1960er und 1970er Jahre, als Agostini aktiv war, war die Wahrnehmung des Risikos real und dauerhaft: “Wir hatten den zusätzlichen Gedanken an den Tod. Es gab viele Momente, in denen ich eine Stunde nach dem Tod eines Freundes an den Start ging. Das sind Dinge, die ihre Spuren hinterlassen.”
Seitdem hat sich viel verändert. “Der Fortschritt bleibt nicht stehen, er schreitet voran. Vieles hat sich verändert, vor allem die Sicherheit”, sagt er zufrieden. “Mit den Rennstrecken, den Kiesbetten, den Rennanzügen und den Vollvisierhelmen gibt es heute viel mehr Sicherheit. Und auch mit dem Airbag, den mein Freund Lino Dainese quasi erfunden hat, eine unglaubliche Sicherheitshilfe für die Fahrer.”
In einem Punkt ist der 80-Jährige allerdings sehr viel zurückhaltender. “Die Motorräder haben sich auch verändert. Ich persönlich bin kein Freund von zu viel Technik”, erklärt er.
“Heutzutage kann kein Fahrer mehr ein Motorrad fahren, wenn man die Elektronik wegnimmt, also ist der Fahrer nicht mehr so nützlich wie früher. Ich würde das vielleicht ein wenig einschränken, weil ich dem Fahrer die ganze Verantwortung und den Mut zum Sieg überlassen möchte”, sagt der Rekordweltmeister.
“Das würde bedeuten, dass er es ist, der mit seinem Motorrad gewinnt. Heute gibt es eine Menge Elektronik und sie hilft, viele Dinge zu tun. Ich glaube auch, dass die Leistung, die wir heute haben, nicht nützlich ist. Wir wollen eine Show und einen Kampf, und die Elektronik erfüllt diesen Zweck nicht”, so Agostini.
“Die heutigen Motorräder haben eine Menge Power. Aber in der Vergangenheit, als Mike Hailwood, Phil Read, Agostini, Kenny Roberts oder Valentino Rossi nur 120 oder 150 PS hatten, gab es eine Show. Nur weil es heute mehr Pferdestärken gibt, bedeutet das nicht, dass es mehr Show gibt. Im Gegenteil, mit viel Leistung bringt man alles ans Limit: Reifen, Bremsen, Fahrwerk, Kette und auch die Gefahr.”
Für Giacomo Agostini, der seinen Heldenstatus zu einer Zeit erlangte, als die Maschinen noch viel rudimentärer waren, ist diese extreme Entwicklung nicht das, was die Fans wollen.
“Heute ist alles am Limit, unterstützt durch die Technologie. Wenn sie nicht zu 100 Prozent funktioniert, kann auch der talentierteste Fahrer nichts ausrichten. Deshalb wäre es eine gute Idee, das alles zu reduzieren, um noch mehr Show zu haben.”
Der Italiener würde also gerne sehen, dass die Fahrer wieder das Ruder übernehmen und die großen Champions in den Vordergrund treten. “Maradona oder Ronaldo im Fußball, Cassius Clay im Boxen, Eddy Merckx im Radsport, Agostini, Mike Hailwood oder Valentino Rossi im Motorradsport… Das ist es, was die Leute sehen wollen. Man verliebt sich in die Figur”, argumentiert die Zweirad-Ikone.
Neben der Entwicklung, die große Marken in Schwierigkeiten bringen kann, wie wir es heute bei Honda und Yamaha sehen, gibt es auch eine extreme Verschärfung der Leistungsdichte. Sie wurde im Laufe der Jahre durch technische Vorschriften wie Einheitselektronik und -reifen sowie immer schärfere Technologien erreicht.
Für Agostini trägt dies auch zu dem Glauben bei, dass es für jeden einfach sei, an die Spitze zu kommen. “Im Gegenteil, es ist nicht einfach. Wir fangen an, das zu glauben, denn sobald etwas nicht funktioniert, hat ein großartiger Fahrer, von dem wir wissen, dass er gewinnen kann, keinen Erfolg. Und das ist ein bisschen enttäuschend.”
Die heutigen Rennen haben immer noch ungefähr die gleiche Länge wie die von Agostini bestrittenen. Die Karrieren hingegen gelten als immer anstrengender, da die Zahl der Grand Prix zunimmt und die Wochenenden immer dichter werden.
Zu Zeiten Agostinis gab es zwar weniger Grands Prix in der Saison, aber es war durchaus üblich, pro Rennwochenende in mehreren Klassen gleichzeitig zu fahren.
“Am Ende des Jahres bin ich viele GPs gefahren, genau wie sie heute”, stellt er fest. “Tatsache ist, dass sie heute darauf vorbereitet sind, das zu tun. Das heißt aber nicht, dass es schwieriger oder leichter ist. Es ist anders, weil es eine Evolution gegeben hat.”
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Vom Schock, dass Suzuki die MotoGP verlässt, über die letzten beiden Siege mit dem Team bis hin zum Markenwechsel waren die vergangenen zwölf Monate für Alex Rins wie eine Achterbahnfahrt. Mit der französischen Ausgabe von ‘Motorsport.com’ hat der LCR-Honda-Pilot über diese intensive Zeit gesprochen.
Frage: “Vor einem Jahr war Le Mans ein ganz besonderer Moment, nachdem Suzuki offiziell verkündet hatte, die Meisterschaft zu verlassen. Welche Erinnerungen haben Sie an diesen Moment mitgenommen?”Alex Rins: “Ehrlich gesagt, habe ich nicht viel über diesen Moment nachgedacht. Es war eine Entscheidung des großen Managements von Suzuki und ich konnte nicht viel tun.”
“Nach diesem Moment habe ich versucht, für mich zu fahren, ohne Druck im Kopf und ohne zu viel nachzudenken. Nach einem Jahr ist es natürlich immer noch beeindruckend, dass sie die Meisterschaft so schnell verlassen haben.”
“Aber ich nehme all die guten Momente mit, all die Siege und Podiumsplätze, die wir mit diesem Team errungen haben, und davon gab es viele. Am Ende konnte ich etwas Gutes für dieses Jahr finden, also ist es okay.”
Frage: “Was hat sich für Sie verändert, als Sie von einem japanischen Werksteam zu einem italienischen Team gewechselt sind, das eher einem Familienteam ähnelt?”Rins: “Von der Arbeit her ist es das Gleiche. Sicherlich arbeitet man von Jahr zu Jahr mehr, und ich verbringe mehr Zeit mit dem Training, der Vorbereitung und all diesen Dingen. Meine Mentalität ist natürlich dieselbe, aber mit einem anderen Ziel.”
“Jedes Mal, wenn ich auf das Motorrad steige und auf die Strecke gehe, kämpfe ich, um die Spitzenplätze zu erreichen. Es stimmt, dass unser Motorrad im Moment nicht auf demselben Niveau ist wie das, was ich vergangenes Jahr hatte. Das Ziel war der Sieg und wir hatten das Motorrad, um es zu erreichen.”
“In diesem Jahr müssen wir unser Motorrad noch weiter verbessern, um regelmäßiger auf den vorderen Plätzen zu sein. Das Ziel ist es jetzt, hart zu arbeiten, um diese Verbesserungen zu erreichen.”
Frage: “Lucio Cecchinello, der Chef und Besitzer des Teams, ist ein ehemaliger Rennfahrer und versteht seine Fahrer auf eine ganz besondere Art und Weise. Haben Sie das Gefühl, dass er diese Fahrermentalität immer noch in sich trägt?”Rins: “Ja, ganz sicher, er trägt sie noch in sich.”
“Nachmittags, wenn ich mit den Technikern arbeite und mir die Daten ansehe, kommt er manchmal zu uns, nimmt sich einen Stuhl und setzt sich zu uns. Manchmal schickt er mir auch Bilder von Daten und sagt: ‘Komm, wann immer du kannst, um dir das anzusehen zu sehen, mir ist etwas aufgefallen, etwas, das man verbessern kann.'”
“Ich fühle mich von ihm und allen Mechanikern und der ganzen Box sehr gut unterstützt. Sie pushen mich sehr. Bisher haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt, wir haben in Austin den ersten Platz belegt, und nach diesem Sieg hatten alle im Team ein breites Grinsen im Gesicht. Das ist sehr schön, denn abgesehen von der Arbeit, die sie leisten, und von meiner Arbeit zu Hause ist es fantastisch, Leute zu sehen, die einen wirklich unterstützen.”
Frage: “Sie haben an diesem Tag in Austin selbst über das ganze Gesicht gestrahlt. Was war das wichtigste Gefühl an diesem Tag?Rins: “Es gab viele Emotionen. Das Rennen war nicht so einfach. Im ersten Teil habe ich versucht, Pecco zu folgen, und er hat wirklich hart gepusht. Am Ende machte er einen Fehler und stürzte, aber ich konnte ein gutes Tempo halten. Es war fantastisch. Und ich hatte den ganzen Tag ein Lächeln im Gesicht!”
Frage: “Haben Sie Nachrichten von Ihren ehemaligen Suzuki-Kollegen erhalten?”Rins: “Ja, ich habe einige Nachrichten von einem oder zwei Mechanikern aus dem Team erhalten. Drei Mechaniker, nicht mehr. Das ist seltsam. Es hat mich ein wenig getroffen, aber es ist, wie es ist.”
“Nachdem ich sechs Jahre lang mit ihnen gearbeitet habe, habe ich mit einigen Leuten vielleicht nur zwei oder drei Mal seit Valencia gesprochen. Es ist ziemlich merkwürdig, aber es ist, wie es ist. So ist das Leben!”
Frage: “Was haben Sie sich von dem kleinen Jungen, der Sie mal waren und der von der MotoGP träumte, bewahrt?”Rins: “Ich habe die gleiche Ausdauer, die gleiche Einstellung, immer besser zu werden, immer zu lernen. Ich arbeite während der ganzen Saison wirklich hart, zu Hause, mit meinem persönlichen Team, und am Ende will ich gewinnen.”
Frage: “Sie gehören auch zu den Fahrern, die Ihre Gefühle mehr zum Ausdruck bringen. Wie wichtig ist es für Sie, Emotionen auf diese Weise zu zeigen?”Rins: “Das hängt vom Fahrer ab. Es hängt von der Mentalität des Fahrers ab. Ich bin auf jeden Fall sehr ausdrucksstark.”
“Wenn ich glücklich bin, zeige ich das der Welt, und wenn ich traurig bin, kann man das auch sehen. Das gehört zu mir, das ist einfach so. Ich versuche nicht, das zu verbessern oder ein neutraleres Gesicht, ein Pokerface, zu haben, weil das nicht zu mir passt.”
Frage: “Wir sprechen viel darüber, wie sich die MotoGP verbessern sollte. Glauben Sie, dass es wichtig wäre, mehr menschliche Geschichten zu zeigen, oder sollte man sich auf die Rennen und die sportliche Seite konzentrieren?”Rins: “Wir versuchen immer, uns zu verbessern und auch die Meisterschaft – mit den Sprintrennen und all diesen Dingen. Ich denke, wir müssen neue Dinge tun, ja.”
“Für mich ist es wichtig, dass die Fans wirklich verstehen, was wir tun und was unsere Aufgabe ist. Viele Leute denken, dass wir nur am Wochenende arbeiten und das war’s, aber so ist es nicht. Es steckt eine Menge Arbeit dahinter.”
Frage: “Sie sagen, dass der Sieg Ihr einziges Ziel ist. Wie gehen Sie damit um, nach einem Rennen wie in Austin zu einem normalen Wochenende zurückzukehren, auf einer Strecke, auf der dein Motorrad vielleicht nicht so konkurrenzfähig ist?”Rins: “Letztendlich war das Ergebnis von Austin für alle ziemlich beeindruckend. Wie ich schon sagte, haben wir im Moment nicht das Motorrad, um das zu erreichen.”
“Das ist erst mein viertes oder fünftes Rennen mit dieser Marke, also fangen wir jedes Wochenendes im Grunde bei Null an. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit und darauf, das Motorrad zu verbessern.”
Frage: “Welche Träume haben Sie heute noch in Ihrem Leben?”Rins: “Ich habe immer noch Träume in meinem Leben, ich bin erst 27 Jahre alt. Ich habe viele Träume und ich arbeite jeden Tag daran, sie zu erreichen. Einer von ihnen ist es, MotoGP-Weltmeister zu werden.”
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Übernächstes Wochenende geht die MotoGP-Saison 2023 nach ihrer Frühlingspause mit dem Grand Prix von Italien weiter. Es ist ein Datum, dass sich Pol Espargaro wahrscheinlich rot im Kalender angestrichen hat. Denn wenn alles gut geht, peilt der GasGas-Pilot in Mugello seine lang ersehnte Rückkehr an.
Rückblick: Beim Saisonauftakt in Portimao verunglückte Espargaro im zweiten Freien Training schwer. Er knallte in die Streckenbegrenzung und zog sich dabei mehrere Wirbelbrüche, eine Lungenquetschung und eine Kieferfraktur zu.
Der Spanier musste operiert werden und einige Zeit im Krankenhaus verbringen. Seit einigen Wochen arbeitet er zu Hause auf sein Comeback hin. Dem spanischen Sender ‘TV3’ verrät er: “Nächste Woche habe ich meinen medizinischen Check-up, und wenn die Ärzte grünes Licht geben, fahre ich nach Mugello.”
“Wenn das nicht möglich ist, werde ich versuchen, beim zweiten (Sachsenring) oder dritten (Assen) Rennen dieses Triple-Headers wieder dabei zu sein”, so Espargaro weiter.
In einem früheren Gespräch auf ‘DAZN’ hatte der 31-Jährige bereits betont, wie sehr er seiner Rückkehr entgegenfiebert. “Es juckt mich in den Fingern, wieder auf das Motorrad zu steigen. Es ist das, was mich jeden Tag aus dem Bett treibt, mein ultimativer Treibstoff. Ich würde gerne in Mugello zurückkehren.”
Zu sehen, dass seine KTM-Kollegen so gut abschneiden, motiviere ihn dabei zusätzlich. So fuhr Teamkollege Augusto Fernandez in Frankreich zuletzt einen starken vierten Platz ein. Brad Binder und Jack Miller schafften es bereits aufs Podest.
Während Espargaro also hofft, in Mugello wieder ausrücken zu können, schließt Miguel Oliveira das für sich so gut wie aus. Der RNF-Aprilia-Pilot plagt sich immer noch mit einer Schulterverletzung herum, die er sich in Jerez beim Startcrash mit Yamaha-Konkurrent Fabio Quartarararo zugezogen hatte.
Am Rande der “Aprilia All Stars” am vergangenen Wochenende in Misano verriet er im Gespräch mit ‘MotoGP.com’: “Sich von einer Schulterverletzung zu erholen, ist nicht einfach. Aber wir versuchen zusammen mit den Physios unser Bestes.”
“Hier bin ich ein paar Runden auf dem MotoGP-Motorrad gefahren – nur für die Fans, ohne zu pushen. Ich fühle mich immer noch sehr unwohl auf dem Motorrad. Ich weiß nicht, ob ich in Mugello fahren können werde. Aber ich warte die Grand-Prix-Woche erst einmal ab und dann werden wir sehen.”
Der Portugiese betont, dass er nicht um jeden Preis so früh wie möglich zurückkehren wolle. “Ich möchte bei 100 Prozent zurückkehren und konkurrenzfähig sein”, betont er.
“Ich weiß, dass das schwer wird, denn mit jedem Rennen, das man verpasst, verliert man den Rhythmus, die Pace. Deshalb muss man auf eine sichere Weise zurückkehren, ohne sich noch Gedanken über eine Verletzung machen zu müssen.”
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Es ist kein Geheimnis, dass Ex-MotoGP-Weltmeister Marc Marquez bei Honda unzufrieden ist. Honda ist in den vergangenen Jahren deutlich hinter die europäischen Hersteller zurückgefallen. Seit Marquez’ bisher letztem WM-Titel in der MotoGP-Saison 2019 hat sich die Königsklasse stark verändert.
Honda erzielte zuletzt einige Fortschritte bei der Entwicklung der RC213V, doch Ducati und auch KTM und Aprilia haben nach wie vor deutliche Vorteile. Ende 2024 läuft Marquez’ Vertrag bei Honda aus. Doch hat der Ex-Champion so viel Geduld?
Landsmann Jorge Lorenzo geht davon, dass Marquez zeitnah für einen anderen Hersteller fahren wird. “Ich denke, es wird Ducati sein”, vermutet der ehemalige Teamkollege der Startnummer 93 bei ‘MotoGP.com’. Sollte Marquez Honda verlassen, dann muss er finanziell Kompromisse machen.
“Das Angebot wird ihn nicht happy machen, aber er wird es akzeptieren”, bemerkt Lorenzo mit Blick auf einen bevorstehenden Wechsel zu Ducati. Doch wo sollte ein Fahrer von Marquez’ Kaliber in der Ducati-Hierarchie untergebracht werden?
“Ich weiß aber nicht, ob er im Werksteam oder in einem Satelliten-Team landen wird. Doch nach vier erfolglosen Jahren hat er sehr viel Motivation, wieder zu gewinnen”, kann Lorenzo den Frust von Marquez gut nachvollziehen.
Mittlerweile hat sich eine neue Generation junger Fahrer etabliert. Marquez ist jetzt der Routinier. Kann er noch einmal um die WM kämpfen? “Er wird 31 oder 32 Jahre alt sein. Die jungen Fahrer sind ziemlich stark. Aber Marc Marquez ist Marc Marquez”, bemerkt Lorenzo.
Wer wird laut Lorenzo der nächste MotoGP-Champion sein, der Francesco Bagnaia eines Tages beerben wird? “Ich tippe auf Jorge Martin oder Bastianini. Es wird auf jeden Fall ein Ducati-Pilot sein”, ist Lorenzo überzeugt.
Doch was ist, wenn sich Jorge Martin dazu entscheidet, Ducati zu verlassen? “Die Leute meinen, dass er zu Yamaha geht, richtig? Ich habe das Gefühl, es hat ihn beleidigt, dass sich Ducati für Bastianini entschieden hat”, grübelt Lorenzo.
“Ich mag Bastianini, ich mag seinen Stil”, bemerkt der dreimalige MotoGP-Weltmeister und fügt hinzu: “Er muss lediglich seine Starts, die ersten Runden und das Qualifying verbessern. Er ist im Rennen ein Tier. Ich mag ihn.”
Und wem gehört die Zukunft? Welches Nachwuchstalent hat das Zeug dazu, der nächste große MotoGP-Star zu sein? “Ich denke und wünsche mir, dass David Munoz der nächste Superstar wird”, erklärt Lorenzo. “Er ist sehr wettkampforientiert und spritzig. Er fährt sehr aggressiv und ich bin überzeugt, dass er einer der Stars sein wird.”
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]]>The post Aleix Espargaro über MotoGP 2023: Ducati die Referenz, KTM gibt Rätsel auf appeared first on racing.de.
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Nachdem Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaro in der vergangenen Jahr lange Zeit erster WM-Verfolger von Weltmeister Fabio Quartararo (Yamaha) war, verlief der Start in die MotoGP-Saison 2023 nicht ganz so erfolgreich.
Nach den ersten fünf Grands Prix liegt Espargaro in der Fahrerwertung nur auf Platz elf. Das große Ziel, den Gewinn der Meisterschaft, hält der Spanier aber noch für möglich, denn WM-Leader Francesco Bagnaia (Ducati) hat lediglich 52 Punkte Vorsprung.
Vom reinen Speed steht Aprilia besser da, als es Espargaros aktuelle WM-Platzierung vermuten lässt. Bei den zurückliegenden Rennen konnte Espargaro das reine Tempo oft nicht in die entsprechenden Ergebnisse umwandeln.
“Die größte Herausforderung ist es, schnell genug zu sein. Doch das sind wir. Wir waren in Jerez die Schnellsten, in Argentinien auch und in Portimao war ich auf eine Runde ebenfalls richtig schnell. Doch wir müssen konstanter werden”, fordert Espargaro.
“Unsere und meine Zielsetzung hat sich nicht verändert. Wir wollen bei jedem Grand Prix um den Sieg kämpfen und schlussendlich auch um die Meisterschaft”, stellt Espargaro im Gespräch mit ‘MotoGP.com’ klar. Doch der Titel geht nur über Weltmeister Francesco Bagnaia, der mit seiner Ducati in diesem Jahr derjenige ist, den es zu schlagen gilt.
“Ich habe das Gefühl, dass ‘Pecco’ dem restlichen Feld einen Schritt voraus ist. Er harmoniert sehr gut mit seinem Motorrad. Er macht aber auch Fehler und liegt in der Meisterschaft nicht weit vorn. Es gibt in diesem Jahr noch sehr viele Punkte zu holen. Ich halte es nach wie vor für möglich, unsere Ziele zu erreichen”, gibt sich Espargaro optimistisch.
Laut Espargaro haben mindestens zwölf Fahrer aktuell Siegchancen. “Das macht den Sport im Moment sehr aufregend”, bemerkt der Spanier, der in der laufenden Saison noch kein Rennen gewinnen konnte.
In Jerez deutete Espargaro mit der Pole das Potenzial der Aprilia an. Doch schlechte Starts verhinderten mögliche Siege. Im Sprintrennen stürmte KTM-Pilot Brad Binder an die Spitze und bescherte seinem Arbeitgeber einen weiteren Spritsieg. Bereits in Argentinien gewann Binder das Sprintrennen.
KTM ist in der Herstellerwertung zweite Kraft hinter Ducati. Die Steigerung von KTM gibt Espargaro aber einige Rätsel auf: “Ich gratuliere KTM zu dem, was sie geschafft haben. Aber ich verstehe nicht so richtig, wie sie sich so schnell verbessern konnten und warum sie so schnell sind.”
“Die Ducati ist aber nach wie vor die Referenz. ‘Pecco’ ist der Schnellste. Viele Ducatis, auch die VR46-Jungs, haben für Überraschungen gesorgt”, staunt Espargaro. Aprilias große Herausforderung ist es, besser zu starten, um das Renntempo ohne Verkehr fahren zu können.
“Wir wissen, wie wichtig die Starts sind”, so Espargaro. “Wenn wir hinter den anderen Fahrern sind, dann bekomme ich große Probleme mit den Vorderreifen. Ich würde liebend gern von ganz vorn starten und mein Tempo fahren, um dem Feld zu entkommen.”
“Bei den vier Starts in Jerez verlor ich jedes Mal viele Positionen. Beim Test am Montag übte ich viele Starts und probierte neue Dinge und neue Strategien”, berichtet der WM-Vierte der MotoGP-Saison 2022.
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]]>The post “Wir müssen sofort handeln” – Aprilia wünscht sich Ende des Aero-Wettrüstens appeared first on racing.de.
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Winglets an den Verkleidungskanzeln, Seitenverkleidungen mit “Ground-Effect” und Heckflügel auf dem Verkleidungshöcker: Das Aero-Wettrüsten in der MotoGP ist im vollen Gange. Die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Aerodynamik haben die Entwicklung der MotoGP-Bikes in den zurückliegenden Jahren geprägt. Ein Ende des Aero-Wettrüstens ist mit Blick auf die kommenden Jahre aktuell nicht in Sicht.
Erst mit dem neuen MotoGP-Reglement ab der Saison 2027 könnt es laut aktuellem Stand Einschnitte geben. Es wird vermutet, dass das neue Reglement deutlich weniger Freiheiten für Winglets und Flügel bietet und dass die Ride-Height-Devices dann nicht mehr verwendet werden dürfen.
Aprilia-Rennleiter Massimo Rivola will aber nicht bis 2027 warten. Der Italiener wünscht sich, dass die MotoGP-Verantwortlichen schneller handeln und konkrete Änderungen beschließen, die dem Wettrüsten ein Ende setzen.
“Ich mag diese MotoGP-Bikes. Ich oute mich sogar als Fan der Winglets und Finnen, auch wenn mir bewusst ist, dass wir es übertrieben haben. Wir benötigen Regeln, die dem ein Ende setzen. Wir können nicht bis 2027 abwarten”, erklärt Rivola gegenüber ‘GPOne’.
Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn nicht alle Hersteller sehen das so. Ducati hat wenig Interesse daran, die hart erarbeiteten Vorteile zu opfern. Dank der Innovationen gelang es Ducati, aus der Desmosedici das beste Bike im Feld der MotoGP zu machen.
Laut Aprilia-Rennleiter Rivola sollte man aber nicht mehr allzu viel Zeit verlieren: “Wir müssen sofort handeln, um die Performance zu verringern. Die Anzahl der Fahrer, die ihren rechten Arm operieren lassen müssen, nimmt weiter zu. Das verdeutlicht, dass etwas falsch läuft.”
Damit gemeint sind die Armpump-Operationen. Durch den Abtrieb der Aero-Verkleidungen müssen die Fahrer sehr viel Kraft aufwenden, um die Motorräder zu kontrollieren. Obwohl die MotoGP-Piloten extrem trainiert sind, ist eine Operation oft der einzige Ausweg.
“Diese Motorräder sind zu schnell, sie beschleunigen zu schnell und ermöglichen zu harte Bremsvorgänge”, kritisiert der Aprilia-Verantwortliche und stellt fest: “Wenn man heutzutage kein Superathlet ist, dann kann man diese Motorräder nicht fahren.”
Auch Ex-MotoGP-Teammanager Paul Denning kritisiert das Aero-Wettrüsten in der MotoGP . Der Brite war jahrelang für Suzuki in der MotoGP tätig und verfolgt die Königsklasse sehr genau. Laut Denning leidet der Rennsport auf Grund der Aero-Entwicklung. Zudem kommen viele Strecken an ihr Limit, was die Sicherheit angeht, so der WSBK-Teammanager.
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Der Charakter der Ducati Desmosedici hat sich im Laufe der vergangenen Jahre stark verändert. Vor allem in den ersten Jahren war Ducatis MotoGP-Bike ein wildes Biest mit brachialer Motorleistung, das seinen Fahrern alles abverlangte. Über die Jahre hat es Ducati geschafft, das Paket fahrbarer zu machen.
Die Innovationen bei der Aerodynamik und eine ausgetüftelte Elektronikstrategie halfen dabei, die Desmosedici benutzerfreundlicher zu machen. Mit Erfolg: Ducati ist aktuell mit fünf Fahrern in den Top 6 der Fahrerwertung vertreten
Ducati opferte in den vergangenen Jahren einige Stärken, wie den Topspeed-Vorteil. Ein Blick auf die Topspeeds belegt, dass Ducati nicht mehr klar vorn liegt. Auf der langen Gerade der Strecke in Austin (USA) waren Aprilia und KTM auf Augenhöhe zu Ducati.
Dafür verantwortlich ist der hohe Abtrieb, der den Luftwiderstand vor allem bei hohen Geschwindigkeiten erhöht und sich dadurch negativ auf den Topspeed auswirkt. Die Rechnung scheint für Ducati aber dennoch aufzugehen.
“Die Topspeeds liegen enger zusammen. Doch das liegt an der Aerodynamik”, erklärt Luca Marini. “Wir haben sehr viele Flügel am Motorrad. Wir beschleunigen dadurch besser als die anderen. Doch am Ende der Geraden beschleunigt das Motorrad nicht mehr so stark. Es ist ähnlich wie in der Formel 1.”
“Ohne die Flügel hätten wir sicher mehr Topspeed. Dafür würden wir vermutlich beim Beschleunigen mehr verlieren”, grübelt Luca Marini, der davon ausgeht, dass das aktuelle Aero-Paket der perfekte Kompromiss ist, um gute Rundenzeiten zu fahren.
“Hinsichtlich der Rundenzeiten haben wir im Moment das optimale Paket, denke ich. Es ist mittlerweile aber nicht mehr so einfach, andere Motorräder zu überholen. Ich sah zum Beispiel in Argentinien viele Überholmanöver am Kurvenausgang und nicht am Ende der Geraden. Die Fahrer überholten direkt, nachdem sie das Motorrad aufgerichtet hatten”, analysiert der Italiener.
“Das war früher anders”, bemerkt Luca Marini und vergleicht die jetzige Situation mit der aus der Ära von Andrea Dovizioso auf der Ducati: “Ich erinnere mich, wie ‘Dovi’ seine Gegner erst im fünften oder sechsten Gang überholt hat. Damals hatte er einen größeren Geschwindigkeitsüberschuss und konnte einfacher überholen. Jetzt ist es anders. Wir machen die Zeit an anderen Stellen gut.”
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